Mehr Geld für Tschernobyl-Opfer: Neue Rentenbeträge ab März 2026.
Rentenerhöhung für Tschernobyl-Betroffene
Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem 1. März 2026 gelten in der Ukraine höhere Renten, auch für Menschen, die durch die Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl geschädigt wurden. Grundlage der Neuanpassung ist ein Faktor von 1,121, der für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu spürbar höheren Zahlungen führt. Dies betrifft sowohl direkt betroffene Erwachsene als auch Kinder mit Behinderungen.
Neue Mindestrenten im Überblick
Das Gesetz 'Über den Status und den sozialen Schutz der Bürger, die von der Tschernobyl-Katastrophe betroffen sind' legt die neuen Mindestbeträge für Menschen mit Behinderungen wie folgt fest:
- Gruppe I erhält 11.048 Hrywnja – das sind 1.190 Hrywnja mehr als zuvor;
- Gruppe II bekommt 8.838 Hrywnja, was einer Steigerung von rund 950 Hrywnja entspricht;
- Gruppe III und Kinder mit Behinderungen werden mit 6.813 Hrywnja bedacht, ein Plus von über 735 Hrywnja.
Für die Neuberechnung dient ein Durchschnittsgehalt von 9.992 Hrywnja als Referenzwert. Diese Anpassung soll die finanzielle Situation der Tschernobyl-Geschädigten verbessern und ihnen einen angemessenen sozialen Schutz bieten. Die Erhöhung erfolgt vor dem Hintergrund gestiegener Lebenshaltungskosten und ist Teil eines breiteren Ansatzes zur sozialen Absicherung.
Die Rentenanhebung für Tschernobyl-Opfer markiert einen bedeutenden Schritt hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit und gezielter Unterstützung für eine besonders verletzliche Bevölkerungsgruppe.
Indem Inflation und Veränderungen der Durchschnittsgehälter berücksichtigt werden, unterstreicht der Staat sein Bekenntnis zu einem würdigen Lebensstandard für diejenigen, die unter den Folgen der Katastrophe leiden. Dies könnte zudem als Impuls für weitere Reformen im ukrainischen Rentensystem wirken.
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