Militärangriff legt Stromversorgung des AKW Tschernobyl lahm.

Militärangriff legt Stromversorgung des AKW Tschernobyl lahm
Militärangriff legt Stromversorgung des AKW Tschernobyl lahm

Stromausfall im AKW Tschernobyl

Nach Angaben von TSN.ua: Infolge militärischer Kampfhandlungen ist das Atomkraftwerk Tschernobyl am 20. Januar von der externen Stromversorgung abgeschnitten worden. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) bestätigte, dass mehrere für die nukleare Sicherheit kritische ukrainische Umspannwerke bei einem großangelegten Angriff beschädigt wurden. Solche Angriffe auf die Energieinfrastruktur stellen eine direkte Gefahr für die Sicherheit kerntechnischer Anlagen dar.

Großoffensive gegen das ukrainische Stromnetz

Bei diesem Angriff feuerten russische Truppen 339 unbemannte Flugkörper und Dutzende Raketen ab, um das ukrainische Energienetz lahmzulegen. Besonders dramatisch war die Lage in Kiew, wo Tausende Wohnhäuser ohne Heizung, Wasser und Strom blieben. Um das Netz zu stabilisieren, wurden in der gesamten Ukraine Notabschaltungen durchgeführt.

'Mehrere für die nukleare Sicherheit kritische ukrainische Umspannwerke sind heute Morgen bei umfangreichen militärischen Kampfhandlungen beschädigt worden.' Rafael Grossi, Generaldirektor der IAEO

Der Stromausfall in Tschernobyl verdeutlicht die extreme Verwundbarkeit ukrainischer Atomstandorte im Krieg. Schäden an den für die Kernkraftwerke lebenswichtigen Umspannwerken können schwerwiegende Folgen für die nukleare Sicherheit in der gesamten Region haben. Die IAEO beobachtet die Situation weiterhin genau, um mögliche katastrophale Auswirkungen zu verhindern, die nicht nur die Ukraine, sondern auch Nachbarländer bedrohen könnten.


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