In der Sophienkathedrale wurde das legendäre Fresko des Nikolaus von Mokriy entdeckt: eine Sensation.
Nach Angaben von ТСН: Das Fresko des heiligen Nikolaus, das in der Sophienkathedrale in Kiew steht, könnte das Wunderbild des Nikolaus von Mokriy sein, zu dem unsere Vorfahren über Jahrhunderte um Hilfe gebeten haben. Diese Meinung äußerten Wissenschaftler des Nationalen Reservats "Sophia von Kiew".
Die Geschichte des Wunderbildes
Laut einer bekannten Legende, vor tausend Jahren, als die Kathedrale gerade gebaut wurde, verlor eine Frau auf dem Weg zum Pilgerort Vyshhorod über den Dnipro zufällig ihr Kind im Wasser. Das Kind galt als tot, aber als die Eltern mit Gebeten zur Kathedrale kamen, fanden sie ihren Sohn in nassen Wickeln – lebendig – neben dem Bild des heiligen Nikolaus.
Nach diesem Wunder wurde das Bild des Nikolaus als wunderwirkend anerkannt.
Das Schicksal des Ikone und ihr Einfluss
Von der Ikone des Nikolaus von Mokriy wurden Kopien erstellt, die auf der ganzen Welt bekannt wurden, während das kanonische Bild bis zum Zweiten Weltkrieg in der Kathedrale verblieb. Nach dem Krieg evakuierten lokale Priester es nach Europa, dann – nach Amerika.
Der Ort, an dem das Bild aufbewahrt wurde, stand jahrzehntelang leer: Die Verhandlungen über die Rückkehr des Bildes dauern an.
Neueste Entdeckungen von Wissenschaftlern
In diesem Jahr machten Wissenschaftler aus Sofia eine erstaunliche Entdeckung. Sie richteten ihr Augenmerk auf das Fresko des heiligen Nikolaus, eines von vielen, die die Kathedrale schmücken. Es stellte sich heraus, dass es dicht mit kleinen Nägeln und deren Spuren bedeckt war. Der untere Teil des Freskos war durch zahlreiche Berührungen abgetragen, was darauf hindeutet, dass gerade dieses Bild von unseren Vorfahren als wunderwirkend angesehen wurde.
Könnte dies Nikolaus von Mokriy sein? Und tatsächlich, hat er die Mauern der Kathedrale nie verlassen?
Diese Entdeckung und die mutige Hypothese beweisen die Wichtigkeit: der Glauben im Kampf gegen den Feind steht auf unserer Seite, neben der Oranta und dem himmlischen Heer, auch der heilige Nikolaus, der seit tausend Jahren Kiew, die Ukraine und uns alle beschützt.
Moderne Herausforderungen
Wir erinnern daran, dass die Sophienkathedrale, ein tausendjähriges Denkmal, das Belagerungen und Kriege überlebt hat, in diesem Jahr während eines weiteren russischen Angriffs auf Kiew beschädigt wurde.
Der Schutz von Heiligtümern wie der Sophienkathedrale ist nicht nur aus historischer Sicht wichtig, sondern auch für die moderne ukrainische Gesellschaft, die weiterhin für ihre Identität und Spiritualität in schwierigen Zeiten kämpft. Das Fresko des heiligen Nikolaus und die damit verbundenen Legenden betonen die tiefen Wurzeln des ukrainischen Volkes im Glauben und in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Lesen Sie auch
- Heizkosten für Januar in Kiew werden überarbeitet: Über 720 Millionen UAH an Entschädigung angekündigt
- USA hebt Kupferbergbau-Verbot nahe dem Boundary Waters Schutzgebiet auf: Ökosystem in Gefahr
- Ab September 2026: Ukrainische Lehrkräfte erhalten 20 Prozent mehr Gehalt
- Junge Freiwillige gesucht: Wie der ‚Vertrag 18-24‘ die ukrainische Armee stärken soll
- Ab 1. Juli: Schärfere Regeln für E-Scooter in Lemberg – Das ändert sich für Fahrer
- Gesetzliche Änderungen von Arbeitsplätzen und Gehältern sind keine Mobbing am Arbeitsplatz, entscheidet der Oberste Gerichtshof der Ukraine

