26. Februar 2014: Der Tag, an dem Tausende für die Ukraine und gegen die Krim-Besetzung aufstanden.
Widerstand gegen die Besetzung der Krim
Nach Angaben von UATV: Der 26. Februar markiert den Tag des Widerstands gegen die Besetzung der Krim durch Russland. Diese historische Zäsur ist für die Ukraine von zentraler Bedeutung, denn an jenem Tag im Jahr 2014 versammelten sich Tausende Menschen vor dem Parlament in Simferopol, um für den Verbleib der Krim bei der Ukraine zu demonstrieren. Wie Risa Schewkijew betonte,
„Der 26. Februar ist ein Tag, der sich mir jährlich ins Gedächtnis einbrennt“. Bereits am Folgetag, dem 27. Februar 2014, besetzten russische Militärkräfte dann die Regierungsgebäude auf der Halbinsel, darunter den Sitz des Obersten Rates und den Ministerrat der Autonomen Republik Krim. Dieser Tag gilt als Beginn der völkerrechtswidrigen Annexion.
Schätzungen zufolge lebten bis 2014 etwa 250.000 bis 300.000 Krimtataren auf der Halbinsel. Diese Gemeinschaft spielte eine entscheidende Rolle im Widerstand gegen die Besatzung. Gulnara Abdulajewa unterstrich:
„Die Mehrheit der Menschen auf der Krim hat sich nie massenhaft für Russland ausgesprochen“. Nach Beginn der Okkupation sahen sich viele Krimtataren und andere Bewohner gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. So zog beispielsweise die Familie von Oksana Nowikowa bereits im März 2014 nach Lwiw.
Die Folgen der Besatzung
Der Tag des Widerstands erinnert auch an die folgenschweren Ereignisse der darauffolgenden Monate. Am 16. März 2014 wurde ein völkerrechtswidriges Referendum über den Status der Krim abgehalten, das international auf scharfe Verurteilung stieß. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt klar:
„Die Krim war und bleibt ein Teil der Ukraine. Der Kampf für ihre Befreiung geht weiter“. Dieser Kampf um die Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine dauert bis heute an und wird von der internationalen Gemeinschaft unterstützt.
Paul Johnson, der schwedische Botschafter, bekräftigte dies:
„Schweden legt bei der Nutzung der geleisteten Hilfe zum Schutz der Souveränität der Ukraine keine geografischen Beschränkungen fest“.
Der Tag des Widerstands gegen die Besetzung der Krim ist ein bedeutendes Symbol im Kampf für Menschenrechte und die territoriale Unversehrtheit der Ukraine. Die Ereignisse sind im kollektiven Gedächtnis der Ukrainer verankert und mahnen dazu, den Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit fortzusetzen. Die Krim-Frage bleibt ein zentraler Punkt der internationalen Politik, der kontinuierliches Engagement erfordert.
Die anhaltende Unterstützung durch andere Staaten sowie die Bemühungen der ukrainischen Regierung, die Kontrolle über das Gebiet zurückzugewinnen, unterstreichen die anhaltende Relevanz dieses Konflikts. Der Tag des Widerstands ist somit nicht nur ein Gedenktag, sondern auch ein Aufruf zum Handeln, der zu weiterer aktiver internationaler Zusammenarbeit für die Wiederherstellung des Völkerrechts auffordert.
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