Kiewer Stadtrat erleidet Wirbelsäulenbruch – vier Monate arbeitsunfähig nach Sturz auf Eis.

Kiewer Stadtrat erleidet Wirbelsäulenbruch – vier Monate arbeitsunfähig nach Sturz auf Eis
Kiewer Stadtrat erleidet Wirbelsäulenbruch – vier Monate arbeitsunfähig nach Sturz auf Eis

Schwerer Unfall eines Kommunalpolitikers

Nach Angaben von Novyny.live: Der Kiewer Stadtrat Jewgenij Kusmenko hat sich bei einem Sturz auf vereistem Boden einen Wirbelsäulenbruch zugezogen. Die Verletzung, die sich am 20. Januar ereignete, als er auf einer glatten Fläche ausrutschte, wird ihn für mindestens vier Monate aus dem aktiven Dienst entfernen.

Stadtverwaltung unter Druck

Bereits am Vortag, dem 19. Januar, hatte Bürgermeister Vitali Klitschko angeordnet, Eis und Schnee in Höfen, auf Gehwegen und an Haltestellen zu räumen, um solche Vorfälle zu verhindern. Dennoch zeigte sich die Umsetzung dieser Maßnahmen ungleich: Während der Bezirk Petschersk vergleichsweise gut geräumt war, sah die Lage im Bezirk Dnipro deutlich schlechter aus. Solche Unterschiede werfen Fragen zur Koordination der Winterdienste auf.

Nach seinem Unfall kommentierte Jewgenij Kusmenko die Situation mit deutlichen Worten:

„Ich danke den Stadtdiensten und den Hausverwaltungen aufrichtig. Der Winter kam unerwartet. Ein Wirbelsäulenbruch, mindestens vier Monate außer Gefecht. Es ist beschämend für unsere gemeinsame Arbeit.“

Jewgenij Kusmenko

Seine Aussage unterstreicht die Dringlichkeit eines effektiven Wintermanagements und die Notwendigkeit, Gehwege und Straßen für die Sicherheit der Bürger in Stand zu halten.

Der Vorfall mit Stadtrat Kusmenko lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Sicherheitsprobleme während der Wintermonate in Kiew. Trotz ergriffener Maßnahmen zur Beseitigung von Eisglätte zeigt die unzureichende Reaktion in einigen Stadtteilen, dass weiterhin Gefahr für die Bevölkerung besteht. Dieser Fall könnte für die städtischen Dienste ein Anstoß sein, ihre Räummechanismen zu optimieren und die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten.


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