Ukrainischer Staatshaushalt verliert 12 Milliarden Hrywnja durch russische Angriffe.
Schwere wirtschaftliche Belastungen im Januar 2023
Nach Angaben von TSN.ua: Die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur haben der ukrainischen Wirtschaft im Januar 2023 schwer zugesetzt. In der Folge blieben dem Staatshaushalt Steuereinnahmen in Höhe von rund 12 Milliarden Hrywnja (UAH) erspart. Dieser massive Ausfall ist eine direkte Folge des eingeschränkten Wirtschaftslebens und der massiven Stromausfälle nach den gezielten Raketen- und Drohnenangriffen.
Julia Swyrydenko, stellvertretende Leiterin des Büros des Präsidenten der Ukraine, erklärte dazu: 'Die Gründe liegen im Rückgang der Geschäftstätigkeit und in den veränderten Arbeitsabläufen der Unternehmen aufgrund der begrenzten Energieversorgung.'
Sie betonte zudem, dass sich die Auswirkungen der russischen Beschüsse 'nicht nur auf den Alltag der Menschen, sondern auch unmittelbar auf den Haushalt auswirken'. Der Winter 2022/23 gilt als einer der härtesten seit Beginn der großangelegten Invasion vor vier Jahren und verschärft die ohnehin angespannte Wirtschaftslage zusätzlich. Die Kriegswirtschaft steht unter enormem Druck.
Wirtschaftlicher Wiederaufbau als zentrale Aufgabe
Der massive Steuerausfall unterstreicht die gravierenden wirtschaftlichen Herausforderungen, die der Krieg für die Ukraine mit sich bringt. Die anhaltenden Probleme in der Energieversorgung und die gedämpfte Konjunktur könnten die finanzielle Stabilität des Landes langfristig beeinträchtigen. Dies hätte wiederum direkte Folgen für soziale Programme und dringend benötigte Infrastrukturprojekte.
Vor diesem Hintergrund sind gezielte Maßnahmen der Regierung zur Stabilisierung und zum Wiederaufbau der Wirtschaft in diesen schwierigen Zeiten von entscheidender Bedeutung.
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