US-Außenminister Rubio bekundet Anteilnahme nach Tod von Patriarch Filaret.
Trauer um Patriarch Filaret
Nach Angaben von Novyny.live: Der Tod von Patriarch Filaret am 20. März 2023 im Alter von 98 Jahren hat weltweit Betroffenheit ausgelöst. US-Außenminister Marco Rubio sprach dem ukrainischen Volk sein Beileid aus. Die unmittelbare Todesursache war eine Verschlimmerung chronischer Erkrankungen. Filaret galt als prägende Gestalt der ukrainischen Orthodoxie – sein Ableben hinterlässt eine tiefe Lücke in der Glaubensgemeinschaft.
Nachruf und Weg in die Zukunft
Die Trauerfeierlichkeiten und die Beisetzung des Patriarchen sind für den 22. März 2023 angesetzt. Bereits am Tag nach seinem Tod führte Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Gespräch mit Metropolit Epiphanius über die Lage der ukrainisch-orthodoxen Kirche. Am 21. März 2023 wählten die Bischöfe der UOK-KP einen neuen Patriarchen: Erzbischof Nikodemus von Sumy.
„Wir trauern um Seine Heiligkeit Patriarch Filaret und sprechen dem ukrainischen Volk sowie allen Gläubigen der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde unser aufrichtiges Beileid aus.“
Marco Rubio
Abschließend fügte der US-Außenminister hinzu: „Möge er in Frieden ruhen.“ Diese Worte unterstreichen die internationale Anerkennung der Bedeutung Filarets für die Ukraine.
Der Verlust des Patriarchen wiegt für die ukrainische Orthodoxie schwer, da er jahrzehntelang maßgeblich an der Entwicklung und Einigung dieser Gemeinschaft mitwirkte. Sein Erbe und sein Einfluss werden bei vielen Gläubigen unvergessen bleiben.
Die Wahl eines neuen Patriarchen könnte ein entscheidender Schritt für die weitere Entwicklung der ukrainisch-orthodoxen Kirche sein und ihre gesellschaftliche Position stärken.
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