Das Kernkraftwerk Saporischschja ist erneut ohne Stromversorgung geblieben: Was ist diesmal passiert.

Das Kernkraftwerk Saporischschja ist erneut ohne Stromversorgung geblieben: Was ist diesmal passiert
Das Kernkraftwerk Saporischschja ist erneut ohne Stromversorgung geblieben: Was ist diesmal passiert

Nach Angaben von inkorr.com: Am 23. September, Dienstag, kam es im Kernkraftwerk Saporischschja (NPP) zu einem neuen Vorfall. Dies ist bereits der zehnte Blackout seit der Besetzung durch die russischen Truppen. Dies berichtet das Portal 'Glavkom' unter Berufung auf Informationen des Ministeriums für Energie.

'Heute um 16:56 Uhr wurde die einzige Stromübertragungsleitung abgeschaltet, über die das Kernkraftwerk Saporischschja Strom aus dem ukrainischen Energiesystem bezog. Das KKW Saporischschja wechselte auf den Betrieb eigener Dieselgeneratoren. Dies stellt eine erhebliche Störung der Bedingungen für einen normalen Betrieb der Anlage dar,' heißt es in der Mitteilung.

Das Ministerium für Energie betonte, dass solche Abschaltungen die Folge von Beschuss seitens Russlands und Beschädigungen der Energieinfrastruktur während der Besetzung seien. Der Vorfall, der heute stattfand, beweist einmal mehr die Bedrohung der Sicherheit im KKW Saporischschja.

Forderungen an Russland

Das Ministerium für Energie fordert die internationale Gemeinschaft auf, entschlossene Maßnahmen gegen die russische Besetzung der Anlage zu ergreifen. Sie sind der Meinung, dass die Rückkehr der Kontrolle über das KKW Saporischschja an die Ukraine der einzige Weg ist, um die nukleare Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Zuvor hatte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) Russland ebenfalls aufgefordert, das Kernkraftwerk Saporischschja zu demilitarisieren und zu räumen.

Als Folge der Besetzung des Kernkraftwerks Saporischschja durch russische Truppen gibt es ständig Probleme mit der Sicherheit und der Stabilität der Energieversorgung. Das Ministerium für Energie und andere Organisationen fordern dringende Maßnahmen zur Rückkehr der Kontrolle über die Anlage an die Ukraine, um ihren normalen Betrieb und die nukleare Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

Die Situation im Kernkraftwerk Saporischschja bleibt kritisch. Neben zahlreichen Stromabschaltungen entstehen dadurch ernsthafte Sicherheitsrisiken nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa. Die Wiederherstellung der Kontrolle über die Anlage und internationale Unterstützung sind von entscheidender Bedeutung für die Sicherstellung der Stabilität im Energiesektor und zur Verhinderung möglicher Notfälle in der Zukunft.


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