Neun EU-Staaten fordern EU-Finanzierungsstopp für IOC wegen Russlands Rückkehr.
Appell aus neun EU-Ländern
Nach Angaben von Espreso.tv: Eine Gruppe von neun Mitgliedstaaten der Europäischen Union hat die EU-Kommission aufgefordert, dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und internationalen Sportverbänden die finanziellen Mittel aus dem EU-Haushalt zu entziehen. Hintergrund ist die Wiederaufnahme der Aktivitäten des Olympischen Komitees Russlands. Estland ergriff die Initiative und richtete das Schreiben an EU-Kommissar Glenn Micallef. Folgende Länder unterstützen den Vorstoß:
- Dänemark
- Estland
- Finnland
- Lettland
- Litauen
- Niederlande
- Polen
- Rumänien
- Schweden
Der Brief schlägt vor, das IOC aus dem Erasmus+-Programm zu streichen. Zur Erinnerung: Der IOC-Exekutivrat hatte am 7. Juli 2023 die seit Oktober 2023 geltende Suspendierung des Olympischen Komitees Russlands aufgehoben. Das Nationale Olympische Komitee der Ukraine kritisierte diesen Schritt als verfrüht und unbegründet. Dieser Konflikt zeigt, wie sehr geopolitische Spannungen den internationalen Sport durchdringen.
Sorgen im Weltsport
Der gemeinsame Vorstoß der neun EU-Länder verdeutlicht die wachsende Besorgnis über Russlands Teilnahme an internationalen Wettkämpfen und die Finanzierung von Organisationen, die dessen Auftreten auf der globalen Bühne ermöglichen.
Dieser Appell unterstreicht die angespannte Lage im internationalen Sport, wo politische und sportliche Fragen zunehmend miteinander verwoben sind. Die Wiedereingliederung des russischen Olympischen Komitees während der anhaltenden militärischen Aggression löst bei vielen Nationen Empörung aus – besonders bei jenen, die die Ukraine unterstützen. Dies könnte zu einer weiteren sportlichen Isolation Russlands führen und künftige internationale Wettbewerbe beeinflussen.
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