EU-Kommissionschefin von der Leyen reist am 15. Juli nach Kiew – Hintergründe.
Ankunft von Ursula von der Leyen in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, wird am 15. Juli 2023 in Kiew erwartet. Aus Sicherheitsgründen werden die genauen Einzelheiten ihrer Reise derzeit nicht veröffentlicht. Der Besuch unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine in einer angespannten geopolitischen Lage.
Vor ihrer Abreise nach Kiew hält sich von der Leyen in Paris auf. Dort nimmt sie am 14. Juli 2023 an den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag teil. Bereits am 13. Juli 2023 war sie bei einer Sitzung der „Koalition der Entschlossenen“ und dem Gründungstreffen der „Anti-Ballistic-Coalition“ dabei.
Präsidentin Ursula von der Leyen wird morgen in Kiew sein.
Olof Gill, Sprecher von Ursula von der Leyen
Diese Reise bekräftigt das Engagement der Europäischen Union, die Ukraine in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Sie ist ein weiteres Zeichen für die enge Partnerschaft und die Solidarität, die die EU dem Land entgegenbringt.
Warum dieser Besuch von Bedeutung ist
Der Besuch von Ursula von der Leyen in Kiew ist ein wichtiger Baustein der EU-Politik zur Unterstützung der Ukraine angesichts wachsender regionaler Spannungen. Er zeigt den Willen der Europäischen Union, ihre Beziehungen zur Ukraine weiter zu vertiefen und ihre Solidarität im Hinblick auf die globalen Herausforderungen zu demonstrieren, denen das Land gegenübersteht.
Lesen Sie auch
- Ungarn entschuldigt sich bei Finnland und kündigt NATO-Ausgaben an: Hintergründe
- EU-Beitrittsgespräche: Kiew erhält Zugang zu sechstem Verhandlungskapitel – Rest vertagt auf Herbst
- Machtkampf im Verteidigungsressort: Steht Minister Fedorow vor der Ablösung?
- Moskau baut militärische Präsenz in der Arktis aus: Welche Gefahren drohen Norwegen und der NATO?
- Kreml zögert bei neuer Mobilmachung: Portunikow erklärt Putins Furcht vor den Folgen
- Das Asowsche Meer wird zum „Friedhof der Schiffe“ – welche Verluste Russland hinnehmen muss

