Ukrainisches Gericht verurteilt Geschäftsführer wegen Kollaboration mit russischer Besatzung.
Schuldeingeständnis und Verurteilung
Nach Angaben von Novyny.live: Ein Gericht in der Ukraine hat den Geschäftsführer der Firma 'DONMAR' LLC wegen kollaborativer Geschäfte auf der besetzten Krim verurteilt. Der Angeklagte hat einen Deal zur Schuldanerkennung akzeptiert und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Solche Verfahren sind Teil der ukrainischen Bemühungen, wirtschaftliche Unterstützung für die Besatzungsmacht zu unterbinden.
Geschäfte der Firma 'Transship' unter russischer Kontrolle
Im Zentrum der Ermittlungen stand die Firma 'Transship' LLC, die 2008 gegründet wurde. Ihr Tochterunternehmen 'TRANSSHIP-AGENT' war im besetzten Kertsch registriert. Seit Januar 2015 ist 'Transship' nach russischem Recht umgemeldet. In den Jahren 2022 und 2023 zahlte das Unternehmen über 690.000 Rubel Steuern in den russischen Staatshaushalt ein.
Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 überstieg die Steuersumme 1,8 Millionen Rubel. Insgesamt wurden vom 17. Mai 2023 bis April 2024 mehr als 2,49 Millionen Rubel an den russischen Fiskus überwiesen.
Das Gericht verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 170.000 Hrywnja. Zusätzlich wurden dem Unternehmen 17.828 Hrywnja für die Kosten einer gerichtlichen Expertise auferlegt. Die Aktivitäten des Geschäftsführers von 'DONMAR' LLC werden somit als eindeutige Unterstützung der russischen Wirtschaft und damit als Kollaboration gewertet.
Dieses Urteil fällt in eine Zeit verschärfter Maßnahmen gegen Wirtschaftskollaboration. Die ukrainischen Behörden verfolgen zunehmend Geschäftsbeziehungen, die die Besatzungsverwaltung auf der Krim und in anderen besetzten Gebieten stützen. Solche Rechtsprechung soll ein deutliches Signal an die Wirtschaft senden, dass Geschäfte mit der Besatzungsmacht juristische Konsequenzen haben.
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