DNA-Test enthüllte einen Umtausch im Krankenhaus: Das Mädchen erhielt eine Millionenschadenersatz.
Nach Angaben von ТСН: Eine 23-jährige Frau aus Spanien machte einen DNA-Test und stellte fest, dass sie im Krankenhaus, in dem sie geboren wurde, mit einem anderen Kind verwechselt wurde.
Im Alter von 19 Jahren erfuhr sie, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen Mutter und Vater sind, und wandte sich daraufhin an die Gesundheitsbehörden, um die Situation zu klären.
Die Geschichte der Verwechslung im Krankenhaus
Eine vierjährige Untersuchung bestätigte, dass im Jahr 2002 im San-Millán-Krankenhaus in Logroño zwei Neugeborene nicht mit den richtigen Familien nach Hause geschickt wurden. Beamte erklärten diesen schrecklichen Vorfall als einfache Nachlässigkeit der Mitarbeiter.
Zusätzliche Komplexität brachte die Nachricht vom Tod der leiblichen Mutter im Jahr 2018. Die Frau hatte es nicht geschafft, ihre Tochter zu treffen, da sie während der Untersuchung starb.
Juristische Konsequenzen
Beide Mädchen, die Opfer dieser Verwechslung wurden, reichten Klagen ein. Die Spanierin, die ihre leibliche Mutter nie kennenlernen konnte, forderte über 3 Millionen Euro als Entschädigung für erlittene Leiden. Das Gericht sprach beiden Mädchen eine Zahlung von jeweils 850.000 Euro zu, aber für diese Klägerin wurden zusätzlich 125.000 Euro für die schwierigen Bedingungen ihrer Kindheit hinzugefügt: Ihre leiblichen Eltern waren behindert und konnten sich nicht um sie kümmern, daher wurde sie von ihrer Großmutter großgezogen. Sie fühlte sich verlassen.
Die Entschädigung könnte nach der Einreichung eines Einspruchs erhöht werden, und die Zahlungen werden von den Versicherern des regionalen Gesundheitsdienstes La Rioja vorgenommen.
Früher sah die Frau nach 15 Jahren erstmals wieder ihre Geburtsurkunde ein und machte eine entdeckte, die viral wurde.
„Leider habe ich all die Jahre das Gefühl gehabt, unnötig zu sein“, sagte sie in einem der Interviews.
Diese Situation wurde zum Beweis für schwerwiegende Mängel im Gesundheitssystem und erregte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Probleme der Identität und Menschenrechte. Die Frau und ihre Altersgenossen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, können nun auf Gerechtigkeit und Unterstützung hoffen, was vielen anderen, die sich in ähnlichen Umständen befinden, Hoffnung gibt.
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