Fischereireform in der Ukraine: Ab Juni 2026 gelten neue Regeln und Bußgelder.
Ukraine überarbeitet Angelbestimmungen
Nach Angaben von Novyny.live: Ab Juni 2026 treten in der Ukraine überarbeitete Vorschriften für Angler in Kraft. Einige saisonale Verbote werden aufgehoben, während gleichzeitig wieder allgemeingültige Fangregeln eingeführt werden. Konkret ist das Angeln auf den Stauseen des Landes ab dem 10. Juni erlaubt, was einen neuen Abschnitt in der Regulierung der Fischereipraxis markiert.
Bis zum 30. Juni 2026 bleiben jedoch Beschränkungen für bestimmte Küsten- und Nebengewässer bestehen. Die Tagesfangmenge ist auf maximal 3 Kilogramm einer Fischart oder einen einzelnen Trophäenfisch begrenzt. Um den Zugang für Freizeitangler zu erleichtern, ist künftig der Einsatz von mehr Angelgerät gestattet – konkret bis zu sieben Haken pro Person.
Krebsfang: Verbote, Limits und Strafen
Parallel dazu werden die Regeln für den Krebsfang verschärft. In großen Stauseen gilt ein Fangverbot vom 15. Dezember 2025 bis zum 30. Juni 2026, in anderen Gewässern bereits ab dem 1. Dezember 2025. Nach Ablauf dieser Schonzeit, also ab dem 1. Juli 2026, ist der Krebsfang unter folgenden Auflagen wieder erlaubt:
- Bis zu 30 Krebse pro Tag in öffentlichen Gewässern;
- Bis zu 50 Krebse in kostenpflichtigen Angelgewässern.
Für Verstöße werden empfindliche Geldstrafen fällig. Wer illegal Krebse fängt, muss mit einer Strafe von 3.332 Griwna rechnen. Bei Überschreitung der täglichen Fangmengen für Fische droht ein Bußgeld von bis zu 680 Griwna. Die neuen Regelungen, die ab Juni 2026 gelten, zielen darauf ab, die Fischerei in der Ukraine besser zu kontrollieren und die Einhaltung ökologischer Standards zu gewährleisten.
Die überarbeiteten Angelbestimmungen in der Ukraine spiegeln das Bestreben wider, Wasserressourcen effizienter zu bewirtschaften und Ökosysteme zu schützen.
Durch die Einführung neuer Limits und Vorschriften soll nicht nur die Erholung der Fischbestände gefördert werden, sondern auch ein fairer Zugang zum Angeln für alle Interessierten sichergestellt werden. Dies unterstreicht das wachsende Bewusstsein für ökologische Aspekte der Fischerei im Land.
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