Ökologe erklärt, ob man Meeresfrüchte aus dem Schwarzen Meer essen sollte.
Ökologen warnen, dass von Meeresfrüchten aus dem Schwarzen Meer Gefahr ausgeht. Nach der Sprengung des Kachowka-Staudamms ist das Meer mit Giftstoffen angereichert, und die Qualitätskontrolle der Ernte fehlt. Zudem verschlechtern die Folgen des Krieges und russischer Heizöl bereits die gefährliche Situation.
Ökologe Juri Kwasch warnt, dass das Sammeln von Meeresfrüchten auf eigene Faust der Gesundheit schaden kann. Das Wasser im Meer ist zwar noch zum Baden geeignet, aber man sollte das Schlucken vermeiden. Der Fachmann rät, vorsichtig mit Rappen, Miesmuscheln und anderen Meeresfrüchten zu sein: 'Nach der Kachowka sind große Mengen an Schadstoffen ins Meer gelangt – und all das sammelt sich in lebenden Organismen'.
Insbesondere an der Oberfläche des Schwarzen Meeres taucht Heizöl auf, das das Ergebnis russischer Aggression oder der Entsorgung von ukrainischen Schiffen sein könnte. Dieses gelöste Erdölprodukt ist extrem stabil in der Umwelt und kann sehr lange in dem Ökosystem verbleiben.
Durch die Sprengung des Kachowka-Staudamms hat sich das Wasser mit Giftstoffen verändert, wodurch das Ökosystem des Schwarzen Meeres negative Folgen für marine Arten hat. Ökologen warnen, dass diese Veränderungen unvorhersehbare Auswirkungen auf die Biodiversität langfristig haben könnten.
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