Schweröl gelangt in den Südbug: In der Region Winnyzja wird eine großflächige Umweltverschmutzung untersucht.
Nach Angaben von ТСН: Die Strafverfolgungsbehörden der Region Winnyzja haben die Verschmutzung eines der größten Flüsse der Ukraine festgestellt. Staatsanwälte fanden heraus, dass schädliche Substanzen in das Wasser des Südbugs gelangt sind, was die Ökosysteme der Region gefährden könnte.
Darüber berichtete die Staatsanwaltschaft Winnyzja auf ihrem offiziellen Telegram-Kanal.
Ölaustritt
Der Vorfall ereignete sich im Rajon Haisyn. Staatsanwälte der örtlichen Staatsanwaltschaft erfassten den Austritt von Schweröl in das Ladyschin-Wasserspeicher, die Verschmutzung wurde in der Nähe des Ladyschiner Wärmekraftwerks (WKW) festgestellt.
Als Reaktion auf dieses Notereignis haben die Strafverfolgungsbehörden ein Voruntersuchungsverfahren eingeleitet. Das Strafverfahren wurde als "Verletzung der Wasserbewirtschaftungsregeln" (Abs. 1, Art. 242 StGB) qualifiziert.
Durchsuchungen und Gutachten
Um die Ursachen und Umstände des Lecks zu klären, wurden an der Ladyschiner WKW dringend Durchsuchungen durchgeführt. Ermittler haben zusammen mit Ökologen Proben zur Analyse entnommen:
Wasser aus dem Gewässer;
Boden aus dem Uferbereich;
Verunreinigende Substanz.
Diese Materialien wurden für Labor- und Expertenuntersuchungen übergeben, die den Schädigungsgrad für die Umwelt bestimmen sollen. Derzeit laufen die ersten Ermittlungen, deren Ziel es ist, spezifische Personen zu ermitteln, die an der Wasserverschmutzung beteiligt sind.
Es ist zu beachten, dass jede menschliche Aktivität ohne Einhaltung von hygienischen und ökologischen Standards zu einer Verschmutzung von Gewässern und Grundwasser führen kann. Ökologen lenken die Aufmerksamkeit auf Regionen, in denen dieses Problem am akutesten ist, und analysieren die Ursachen der Situation.
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