Flucht einer Ex-Ministerin: Sonderflug bringt Österreichs frühere Außenamtschefin mit Tieren nach Russland.
Wie Karin Kneissl nach Russland gelangte
Nach Angaben von TSN.ua: Im Herbst 2023 wurde die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl mit einem Spezialflug von der syrischen Luftwaffenbasis Hmeimim nach Sankt Petersburg gebracht, wo sie heute lebt. Begleitet wurde sie von ihren Haustieren. Zuvor hatte sie in Frankreich und im Libanon gewohnt.
Kneissl stand von 2017 bis 2019 an der Spitze des österreichischen Außenministeriums. International bekannt wurde sie, als sie 2018 Wladimir Putin zu ihrer Hochzeit einlud. Nach ihrer Ankunft in Russland ließ sie sich im Dorf Giblizy in der Region Rjasan nieder, rund 380 Kilometer von Moskau entfernt. Dieser Schritt markiert einen bemerkenswerten Wechsel von ihrem früheren Leben in Westeuropa.
Finanzielle Absicherung und private Umstände
Ihr monatliches Einkommen wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Auffällig ist, dass sie ohne ihren Ehemann nach Russland zog, was Fragen zu ihren persönlichen Beziehungen und Zukunftsplänen aufwirft. Medien und Experten verfolgen die Ereignisse rund um ihre Evakuierung und ihr neues Leben in Russland genau, um ihre politische Vergangenheit und die aktuellen Gegebenheiten einzuordnen.
Die Übersiedlung von Karin Kneissl nach Russland könnte auf Veränderungen in ihrem privaten und beruflichen Leben hindeuten, da sie das europäische Umfeld verlassen hat, in dem sie zuvor aktiv war.
Ihr neuer Wohnort und die finanzielle Unterstützung lassen darauf schließen, dass sie weiterhin Einfluss oder Verbindungen in der Region aufrechterhalten möchte. Die Umstände ihres Wechsels nach Russland bieten zudem Stoff für Analysen über das Verhältnis zwischen Europa und Russland, insbesondere angesichts ihrer früheren Rolle in der österreichischen Regierung.
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