Ex-Umweltminister soll 5,6 Millionen Hrywnja Staatszuschuss veruntreut haben: Betrug bei Recycling-Förderung.

Ex-Umweltminister soll 5,6 Millionen Hrywnja Staatszuschuss veruntreut haben: Betrug bei Recycling-Förderung
Ex-Umweltminister soll 5,6 Millionen Hrywnja Staatszuschuss veruntreut haben: Betrug bei Recycling-Förderung

Ex-Minister und Abgeordneter unter Verdacht: Staatsgeld veruntreut

Nach Angaben von Novyny.live: Die Staatsanwaltschaft der Region Tscherkassy hat Anklage gegen einen ehemaligen ukrainischen Umweltminister und früheren Volksabgeordneten erhoben. Ihm wird vorgeworfen, sich gemeinsam mit zwei weiteren Beschuldigten – dem Direktor eines Unternehmens und dessen Buchhalter – mehr als 5,6 Millionen Hrywnja aus einem staatlichen Förderprogramm unrechtmäßig angeeignet zu haben.

Die mutmaßliche Tat soll Anfang 2024 begonnen haben. Der Ex-Minister soll ein System entwickelt haben, um Gelder aus einem speziellen Staatsfonds für die verarbeitende Industrie zu unterschlagen. Laut Ermittlern flossen die Mittel auf Konten einer von ihm kontrollierten Firma, gestützt auf gefälschte Belege. Das im Businessplan vorgesehene Equipment wurde nie gekauft, und versprochene neue Arbeitsplätze blieben aus.

Zwischen 2024 und 2026 reichten die Beschuldigten angeblich regelmäßig Dokumente ein, die eine ordnungsgemäße Verwendung der Fördergelder vortäuschen sollten. Der Staat erlitt dadurch einen Schaden von über 5,6 Millionen Hrywnja. Dem Ex-Minister werden Organisation von Untreue in besonders großem Umfang, Urkundenfälschung im Amt sowie Geldwäsche vorgeworfen. Die beiden anderen Beschuldigten müssen sich wegen Beihilfe zur Untreue, Urkundenfälschung und Geldwäsche verantworten.

Ermittlungen laufen: Bedeutung von Kontrollen rückt in den Fokus

Der Fall wird derzeit weiter untersucht. Die Beschuldigten müssen sich vor Gericht für die genannten Straftaten verantworten. Das Verfahren zeigt, wie wichtig eine strenge Überwachung staatlicher Finanzhilfen ist, insbesondere bei Förderprogrammen, die anfällig für Missbrauch sein können.

Solche Vorfälle könnten das Vertrauen der Öffentlichkeit in staatliche Unterstützungsprogramme erschüttern. Gleichzeitig könnten sie als Anstoß dienen, Kontrollmechanismen zu verschärfen und die Vergabe von Subventionen transparenter zu gestalten.


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