Experte erklärt, warum die Infrastruktur ukrainischer Kernkraftwerke sehr schlecht geschützt ist.
26.09.2024
2145
Journalist
Schostal Oleksandr
26.09.2024
2145
Die Infrastruktur ukrainischer Kernkraftwerke ist laut Olga Kosharna, Mitbegründerin des Anti-Krisen-Experten-Zentrums für Atomkraft in der Ukraine, unzureichend vor möglichen Angriffen aus Russland geschützt. Ihrer Meinung nach sind die Verteilergeräte nur mit Gabionen mit Sand geschützt, die teilweise beschädigt wurden. Solche Strukturen können nicht einmal vor kleinen Trümmern schützen. Kosharna fügte hinzu, dass die Russen planen, gerade die Verteilergeräte zu beschießen und nicht die nuklearen Energieblöcke. Sie kritisiert das Unternehmen Energoatom dafür, dass es Geld für den Bau neuer Blöcke ausgegeben hat, anstatt die bestehenden Strukturen zu schützen.
Quelle: UNIAN
Lesen Sie auch
- Europäische Raketenabwehrinitiative FREYJA: Ukraine als Gründungsmitglied – erster funktionsfähiger Prototyp für 2025 angekündigt
- EU muss umdenken: Griechenland blockiert 21. Sanktionspaket gegen Russland – künftig thematische Gruppen statt Pakete
- Gemeinsame Rüstungsproduktion: Was die Ukraine und Großbritannien jetzt planen
- Russland baut Raketenproduktion aus – Selenskyj kritisiert unzureichende Sanktionen als Ursache
- Neuer Anlauf für Waffenruhe: Ukraine und USA erarbeiten Vorschlag zur Einstellung von Luftangriffen
- Tokajews dringender Appell an Putin: Beenden Sie den Krieg!

