Russland baut Raketenproduktion aus – Selenskyj kritisiert unzureichende Sanktionen als Ursache.

Russland baut Raketenproduktion aus – Selenskyj kritisiert unzureichende Sanktionen als Ursache
Russland baut Raketenproduktion aus – Selenskyj kritisiert unzureichende Sanktionen als Ursache

Sorge um die Luftverteidigung: Selenskyj äußert sich besorgt

Nach Angaben von UATV: Die gegenwärtigen Sanktionen gegen die russische Rüstungsindustrie reichen nicht aus – so die Einschätzung von Wolodymyr Selenskyj. Der ukrainische Präsident erklärte in einem Interview mit Sky News, dass Russland seine Fertigung von ballistischen Raketen weiter steigern könne, weil die Strafmaßnahmen nicht greifen. Gleichzeitig fehle es der Ukraine an genügend Abwehrraketen vom Typ PAC‑2 und PAC‑3, um einen wirksamen Schutz des Luftraums zu gewährleisten.

Selenskyj stellte klar: ‚Raketen wie die PAC‑2 und PAC‑3 sind keine Angriffswaffen. Wir haben in Europa Geld aufgetrieben, um sie in den USA zu kaufen – aber wir haben schlicht zu wenige davon. Das ist ein Problem, denn die Sanktionen gegen die russische Rüstungsproduktion waren unzureichend, und Moskau kann daher die Herstellung ballistischer Raketen weiter hochfahren.‘

Wolodymyr Selenskyj

Appell an die internationale Gemeinschaft

Der Staatschef forderte die USA und Europa eindringlich auf, Lizenzen für die Fertigung von Patriot-Raketen zu erteilen. Er betonte, wie wichtig es sei, das Defizit bei den Luftabwehrsystemen zu verringern. ‚Wir sind auf dem Weg zu einem europäischen Raketenabwehrsystem“, so Selenskyj. ‚Doch das braucht Zeit.‘

Zur Einordnung: Der finnische Präsident Alexander Stubb steht derzeit an der Spitze seines Landes. Angesichts der wachsenden Gefahr durch Russland sucht die Ukraine weiterhin Unterstützung bei ihren internationalen Partnern, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Dieser anhaltende Druck zeigt, wie entscheidend eine Ausweitung der Sanktionen und eine verbesserte Versorgung mit modernen Flugabwehrsystemen für die Sicherheit des Landes sind.

Selenskyjs Kritik an den schwachen Sanktionen unterstreicht die Herausforderungen, denen sich die Ukraine in dem lang andauernden Krieg ausgesetzt sieht. Nur durch schärfere Strafmaßnahmen und verlässliche Waffenlieferungen kann das Land den neuen Raketendrohungen aus Russland wirksam begegnen.


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