Kiews Langstreckensanktionsplan: Über 1000 Drohnenangriffe – Selenskyj meldet Umsetzungserfolg.

Kiews Langstreckensanktionsplan: Über 1000 Drohnenangriffe – Selenskyj meldet Umsetzungserfolg
Kiews Langstreckensanktionsplan: Über 1000 Drohnenangriffe – Selenskyj meldet Umsetzungserfolg

Langstreckensanktionsplan: Ukraine zieht positive Zwischenbilanz

Nach Angaben von UATV: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei einer Sitzung am 26. Juli 2023 die erfolgreiche Umsetzung des Langstreckensanktionsplans gegen Russland verkündet. Die ukrainischen Drohnen verfügen demnach über eine Reichweite von mehr als 3.000 Kilometern und können damit wichtige Ziele tief im gegnerischen Territorium angreifen. Seit Beginn der Maßnahmen seien bereits über tausend Einsätze geflogen worden, darunter Angriffe auf Ölraffinerien, kritische militärische Produktionsstätten und zentrale Logistikinfrastruktur der Russen.

Strategische Tiefe wird für Moskau zum Problem

Der ukrainische Präsident betonte, dass die strategische Tiefe des russischen Hinterlandes für die politische und militärische Führung in Moskau zu einer besonders großen Herausforderung werde.

„Die strategische Tiefe des Hinterlandes… wird für die politische und militärische Führung Russlands zu einem besonderen Problem“, so Selenskyj.
Er fügte hinzu, dass das Hauptziel dieser Operationen darin bestehe, den Druck aus der Ferne so weit zu erhöhen, dass Russland stärker zur Diplomatie gedrängt werde.

Mit dieser Strategie verfolgt die Ukraine das Ziel, den Druck auf Russland kontinuierlich zu steigern und so die Voraussetzungen für diplomatische Verhandlungen zu schaffen. Die bisher erzielten Erfolge belegen laut Kiew die Wirksamkeit des Vorgehens. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte dies die russische Militärstrategie nachhaltig beeinträchtigen und die Dynamik des Konflikts verändern. Dies verdeutlicht den wachsenden Druck, den die Ukraine auf Russland ausübt, um eine Verhandlungslösung zu erzwingen.


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