EU muss umdenken: Griechenland blockiert 21. Sanktionspaket gegen Russland – künftig thematische Gruppen statt Pakete.
Neue Strategie für EU-Sanktionen gegen Russland
Nach Angaben von Espreso.tv: Das 21. Sanktionspaket gegen Russland wurde am 23. Juli grundsätzlich gebilligt, doch Griechenland verhinderte wochenlang seine endgültige Verabschiedung. Nun plant die Europäische Union, ihren Ansatz zu überdenken. Statt großer Pakete könnten künftig kleine, thematisch fokussierte Arbeitsgruppen die Sanktionen ausarbeiten. Ein Insider erklärt:
„Derzeit ist klar, dass dieser Ansatz nicht mehr funktioniert.“
Uneinigkeit unter den EU-Mitgliedstaaten
Ein Drittel der EU-Staaten stellte eigene Forderungen – ein Zeichen für tiefe Meinungsverschiedenheiten. Die Blockade durch Griechenland zeigt, dass nicht alle Länder die Sanktionspolitik gleichermaßen mittragen. Dies erschwert eine geschlossene Außenpolitik der Union. Die EU sucht daher nach Kompromissen, um den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, ohne die internen Beziehungen weiter zu belasten.
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