Experte warnt: Russlands Schattenflotte könnte nächste Ölkatastrophe auslösen.
Gefahr für die Umwelt
Nach Angaben von Espreso.tv: Anil Sharma, Leiter der GMS Partnership, schlägt Alarm: Ein schwerer Ölunfall mit verheerenden Folgen droht – vergleichbar mit der Katastrophe von 1979. Damals gelangten über zwei Millionen Barrel Rohöl ins Meer und richteten immense Umweltschäden an. Sharma betont, wie dringend es ist, alte Tanker zu verschrotten, die Russland weiterhin einsetzt, um internationale Sanktionen zu umgehen.
Aktuell umfasst die sogenannte Schattenflotte rund 1800 Schiffe, darunter etwa 1500 Öltanker. Die meisten dieser Tanker sind älter als 20 Jahre – ein erhöhtes Risiko für Pannen und Unglücke. Anil Sharma warnt:
„Das Glück geht zu Ende“, und meint damit, dass ohne strenge Kontrollen und konsequente Verschrottung neue Umweltkatastrophen drohen.
Neue EU-Sanktionen geplant
Vor diesem Hintergrund bereitet die Europäische Union ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vor. Im Fokus stehen die Schattenflotte, Finanzinstitute und Unternehmen, die am Abtransport gestohlenen ukrainischen Getreides beteiligt sind. Diese Maßnahmen sollen illegale Aktivitäten unterbinden und die Umweltrisiken durch den Einsatz alter Schiffe verringern.
Die Verschrottung veralteter Tanker und die neuen Sanktionen gewinnen angesichts der anhaltenden Umweltgefahren zunehmend an Bedeutung. Der Betrieb einer überalterten Flotte erhöht nicht nur die Unfallgefahr, sondern erschwert auch globale Bemühungen zum Schutz der Natur. Das geplante EU-Sanktionspaket könnte ein wichtiger Schritt sein, um das Ausmaß des Problems einzudämmen und mögliche Katastrophen zu verhindern.
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