Energiekrise in der Ukraine: Hauptstadt Kiew mit über einer Million Betroffener.
Strom- und Wärmeausfälle nach Angriffen auf Energieinfrastruktur
Nach Angaben von UATV: Angriffe auf ukrainische Energieanlagen haben zu massiven Versorgungsausfällen geführt. In der Hauptstadt Kiew waren am Abend des 20. Januar 2023 über eine Million Verbraucher ohne Strom. Mehr als 4000 Wohnhäuser mussten zudem ohne Heizung auskommen. Die Beseitigung der Schäden läuft auf Hochtouren. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte entschlossene Maßnahmen, um die Energiesicherheit des Landes zu stabilisieren.
Jede Stunde muss für die Energieversorgung gearbeitet werden.
Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Staatschef betonte die Notwendigkeit ununterbrochener Anstrengungen zum Wiederaufbau der Infrastruktur. Zugleich kritisierte er die Luftabwehr als unzureichend im Kampf gegen die iranischen 'Shahed'-Kampfdrohnen, was den Schutz der Energieanlagen betrifft. Selenskyj dankte allen Einsatzkräften, die an der Wiederherstellung von Strom- und Wärmeversorgung arbeiten.
Internationale Verhandlungen in Davos
Parallel dazu ist eine ukrainische Verhandlungsdelegation unter Leitung von Rustem Umjerow in Davos aktiv. An ihrer Seite arbeiten Kyrylo Budanow und Dawid Arachamija an Lösungen zur Überwindung der Energiekrise. Die Lage bleibt angespannt, doch aus mehreren Regionen – darunter Kiew, Dnipro, Tschernihiw, Sumy, Charkiw und Riwne – werden Fortschritte bei den Reparaturarbeiten gemeldet.
Die anhaltenden Kampfhandlungen haben die kritische Infrastruktur des Landes schwer getroffen. Die Wiederherstellung einer stabilen Versorgung ist für die ukrainischen Behörden vorrangig, zumal der Winter die Situation für die Bevölkerung zusätzlich verschärft. Die Gespräche in Davos zeigen, dass die Ukraine auch international Unterstützung bei der Bewältigung dieser existenziellen Herausforderung sucht.
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