Über 250 Teams im Einsatz: So kämpft die Ukraine um Strom und Wärme.
Ein Wettlauf gegen die Zeit
Nach Angaben von Novyny.live: Nach den jüngsten russischen Angriffen arbeiten ukrainische Energieversorger mit Hochdruck daran, die Strom- und Wärmeversorgung wiederherzustellen. Laut dem ersten Vizepremierminister Denys Schmyhal sind derzeit mehr als 60 Brigaden von Elektrikern mit der Reparatur der zerstörten Infrastruktur beschäftigt. Parallel kümmern sich 193 weitere Teams darum, die Heizungen in den Wohnungen der Menschen wieder in Betrieb zu nehmen.
Bereits heute konnten in Kiew und der umliegenden Region 20 MW Leistung wieder ans Netz gebracht werden – ein erstes Zeichen der Besserung. Im Rahmen humanitärer Hilfe wurden zudem über 190 Tonnen Güter geliefert, von denen bereits 115 Tonnen an Bedürftige verteilt wurden. Für die Beschaffung von Ersatzgeräten und Material sind über 82,5 Millionen Euro vorgesehen.
'Wir bauen die Kapazitäten dezentraler Stromerzeugung aus. Alle Anlagen müssen laufen, nicht nur herumstehen.' Denys Schmyhal
Schmyhal äußerte zudem die Hoffnung auf weitere Zusagen für den Energieunterstützungsfonds. Länder wie Schweden sowie die Europäische Kommission, Dänemark und Deutschland haben bereits Beiträge angekündigt. Ein wichtiger Erfolg ist eine Zusage über 6 Millionen Euro an Zuschüssen von Australien zur Stärkung des ukrainischen Energiesektors.
Internationale Solidarität ist entscheidend
Die Wiederherstellung der Energieinfrastruktur ist inmitten des Krieges eine Überlebensfrage für die Bevölkerung und die Stabilität des Landes. Die umfangreiche internationale Unterstützung durch Finanzhilfen und Zuschüsse unterstreicht die globale Solidarität mit der Ukraine auf ihrem schwierigen Weg zurück zur Energieautonomie.
Diese gemeinsamen Anstrengungen sind unverzichtbar, um eine verlässliche Versorgung mit Strom und Wärme zu gewährleisten – die Grundvoraussetzung für ein erträgliches Leben der Menschen unter den aktuellen Bedingungen.
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