NABU untersucht Korruption bei Energoatom: Welche Konsequenzen das Management erwarten kann.

NABU untersucht Korruption bei Energoatom: Welche Konsequenzen das Management erwarten kann
NABU untersucht Korruption bei Energoatom: Welche Konsequenzen das Management erwarten kann

Der Aufsichtsrat beginnt mit einer unabhängigen Überprüfung nach einer Antikorruptionsuntersuchung

Nach Angaben von inkorr.com: Der Aufsichtsrat der JSC 'NAEK 'Energoatom' hat beschlossen, eine unabhängige Überprüfung aufgrund der Veröffentlichung der Ergebnisse einer Antikorruptionsuntersuchung einzuleiten, die das Management des Unternehmens betrifft.

In seiner offiziellen Erklärung betonte der Rat die Ernsthaftigkeit der Korruptionsvorwürfe. Es wurde festgestellt, dass in naher Zukunft eine Sondersitzung stattfinden wird, um die Situation zu bewerten und weitere Maßnahmen zu bestimmen.

Der Aufsichtsrat plant, die umstrittenen Vorgänge zu überprüfen und eine umfassende Analyse der internen Verfahren und Kontrollsysteme des Unternehmens durchzuführen.

Der Rat bestätigte auch sein Engagement für Transparenz, Rechenschaftspflicht und Integrität sowie seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden.

Ergebnisse der 15-monatigen Untersuchung und die Akteure des Falls

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine hat zusammen mit der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft eine 15-monatige Untersuchung abgeschlossen, während der mehr als tausend Stunden Audioaufnahmen gesammelt wurden.

Zu den namentlich genannten Personen in der Sache gehören der Energieminister Herman Haluschenko, sein Berater Igor Mironyuk, der Geschäftsmann Timur Mindich und der Vertreter von 'Energoatom' Dmitri Basov.

Laut NABU betrifft die Untersuchung ein großes Geldwäsche Schema, das über korrupte Mechanismen im Energiesektor durchgeführt wurde.

Entsprechend der Ermittlungen war das Hauptprinzip des Unternehmens, unrechtmäßige Vorteile von den Partnern von Energoatom zu erhalten - zwischen 10% und 15% des Wertes der Verträge. Den Lieferanten musste faktisch 'für das Recht' zur Ausführung der Arbeiten gezahlt werden, um Verzögerungen bei Zahlungen oder den Verlust des Status zu vermeiden. Diese Praxis wurde als 'Sperre' bezeichnet.

Die veröffentlichten Ergebnisse der Antikorruptionsuntersuchung zum Unternehmen 'Energoatom' haben den Aufsichtsrat veranlasst, eine Entscheidung über die Durchführung einer unabhängigen Überprüfung zu treffen und über die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden zu erklären. Der Rat stellte auch fest, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um Verstöße im Unternehmen zu identifizieren und zu beseitigen.

Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Untersuchung hat erhebliches öffentliches Interesse geweckt, da dies die Reputation des staatlichen Unternehmens 'Energoatom' erheblich beeinflussen könnte. Die Reaktion des Aufsichtsrates, der Maßnahmen für eine interne Überprüfung ergriffen hat, deutet auf einen Versuch hin, das Vertrauen in das Unternehmen und dessen Management wiederherzustellen. In Zukunft wird dieses Thema besondere Aufmerksamkeit seitens der Öffentlichkeit und der Journalisten erfordern, da die Folgen nicht nur das Unternehmen, sondern auch den Energiesektor insgesamt betreffen könnten.

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