Energiekrise am 2. Februar: Diese Regionen sind von Notabschaltungen betroffen.
Energiekrise am 2. Februar: Diese Regionen sind von Notabschaltungen betroffen
Nach Angaben von Novyny.live: Die Lage im ukrainischen Stromnetz bleibt am 2. Februar angespannt. Infolge russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur müssen in mehreren Regionen Notabschaltungen vorgenommen werden. Diese Maßnahmen betreffen Verbraucher in:
- Oblast Charkiw
- Oblast Sumy
- Oblast Dnipropetrowsk
- Oblast Tscherkassy
Darüber hinaus sind mehr als 160 Ortschaften in folgenden Gebieten weiterhin ohne Strom:
- Oblast Odessa
- Oblast Mykolajiw
- Oblast Kirowohrad
Die Ausfälle zeigen das Ausmaß der Schäden, die durch die jüngsten Attacken verursacht wurden. Bereits am 1. Februar hatte ein Angriff russischer Truppen auf Energiearbeiter in der Region Dnipropetrowsk fatale Folgen: 12 Bergleute kamen ums Leben, 16 weitere Personen wurden verletzt. Die Angriffe treffen damit nicht nur die Infrastruktur, sondern fordern auch direkt Menschenleben.
Der stellvertretende Energieminister der Ukraine, Artem Nekrasov, erklärte, dass Kiew sofort zu stabilen stundenweisen Abschaltplänen zurückkehren werde, sobald sich die Lage im Stromnetz normalisiert habe.
Die Versorgungslage wird zwar kontrolliert, doch für die Reparaturen wird Zeit benötigt. Das ukrainische Energiesystem bleibt durch die anhaltenden Kampfhandlungen, die gezielt kritische Infrastruktur treffen, in einem prekären Zustand. Die Wiederherstellung einer stabilen Stromversorgung hängt maßgeblich von der Sicherheitslage und den Anstrengungen ab, beschädigte Anlagen zu reparieren und zu schützen. Die Energieversorgung ist im Krieg zu einem zentralen und gefährdeten Nervensystem geworden.
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