Schwerer russischer Angriff auf Kiew: 21 Tote, zwölf Stunden Alarm und zerstörte Wohnhäuser.

Schwerer russischer Angriff auf Kiew: 21 Tote, zwölf Stunden Alarm und zerstörte Wohnhäuser
Schwerer russischer Angriff auf Kiew: 21 Tote, zwölf Stunden Alarm und zerstörte Wohnhäuser

Kiew unter Beschuss

Nach Angaben von UATV: Am 2. Juli hat die russische Armee einen massiven Angriff auf Kiew geflogen, der zahlreiche Opfer und Zerstörung forderte. In der Nacht zum 2. Juli heulte zwölf Stunden lang die Luftalarmsirene, während die Stadt mit Drohnen und Raketen angegriffen wurde. Insgesamt wurden 570 Luftangriffsmittel registriert, darunter 74 Raketen und 496 unbemannte Flugkörper.

Bis 16:30 Uhr am 2. Juli war die Zahl der getöteten Kiewer Einwohner auf 21 gestiegen. Im Stadtbezirk Darnyzkyj schlug eine russische Rakete in ein Wohnhaus ein und zerstörte einen Gebäudeteil. Gleichzeitig fiel um 03:15 Uhr eine weitere Rakete in der Nähe einer U-Bahn-Station. Bei den Attacken wurden sechs Mitarbeiter einer Rettungswagenstation verletzt, zudem wurden neun Fahrzeuge beschädigt. Zum Kontext: Die ukrainische Hauptstadt wird immer wieder Ziel von Luftangriffen, doch dieser Vorfall sticht durch seine Dauer und Intensität hervor.

Schäden und Folgen

Insgesamt wurden in der Hauptstadt über 30 Standorte zerstört und 20 Gebäude schwer beschädigt.

„20 Häuser sind erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Hunderte Häuser wurden durch die Druckwelle und Splitter beschädigt“, erklärte Ihor Klymenko.
Augenzeugen berichteten von ihren Erlebnissen: „Ich habe es gerade noch geschafft, meine Schuhe anzuziehen und die Papiere zu schnappen, um loszurennen. In diesem Moment war die Hälfte des Hauses schon weg“, schilderte Borys Lutschyn.

Aufgrund der Tragödie wurde der 3. Juli in Kiew zum Trauertag für die Opfer erklärt. Der Angriff gehört zu den schwersten der letzten Zeit und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage sowie die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Schutz der Stadtbewohner.

„Es gab ein Leuchten. Der Einschlag war hier ganz in der Nähe, ein Krater blieb zurück. Ich habe nach der Arbeit geschlafen“, berichtete der Zeuge Iwan Naletow.

Dieser Angriff zeichnet sich nicht nur durch die hohe Zahl an Toten aus, sondern auch durch das Ausmaß der Verwüstung, was die wachsende Bedrohung für die Zivilbevölkerung Kiews verdeutlicht. Die Ausrufung des Trauertages ist ein wichtiger Schritt, um der Toten zu gedenken, und hebt die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die Sicherheit der Ukraine hervor. Angesichts des anhaltenden Konflikts wird der Schutz der Zivilbevölkerung immer dringlicher.


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