Metropolit Epifanij: Russische Angriffe auf Kiew sind Vergeltungsakte – Großbrand in der Lawra.
Epifanij über die Angriffe auf Kiew
Nach Angaben von Novyny.live: Metropolit Epifanij hat die anhaltenden Beschüsse auf die ukrainische Hauptstadt als direkte Vergeltungsmaßnahmen Russlands bezeichnet. Er rief die ukrainische Bevölkerung zu innerer Stärke und Beharrlichkeit auf. Seine Analyse: Wenn der Angreifer ein Gebiet nicht einnehmen kann, versucht er es dem Erdboden gleichzumachen. Die Attacken auf Kiew dauern bereits mehr als vier Jahre an – ein klares Zeichen für die langwierige Natur dieses Konflikts.
Angriff auf die Region Kiew
Am 15. Juni 2026 führten russische Truppen einen massiven kombinierten Angriff auf das Gebiet um Kiew durch, bei dem auch historische Stätten schwer getroffen wurden. Besonders betroffen war die Mariä-Entschlafens-Kathedrale der Kyjiw-Höhlenkloster (Lawra). Ihr Dach fing Feuer – die Flammen breiteten sich auf rund 800 Quadratmetern aus. Bei einem weiteren Angriff wurden mindestens fünf national bedeutende Kulturdenkmäler beschädigt.
Als Konsequenz bleibt das Gelände der Lawra für Besucher vorerst geschlossen – für unbestimmte Zeit. In diesem Jahr jährt sich die Gründung des Klosters zum 975. Mal. Trotz der Zerstörung betonte Metropolit Epifanij, wie entscheidend die geistige Widerstandskraft der Ukrainer in dieser Zeit sei.
Wenn wir geistig stark bleiben und weiterkämpfen, werden wir mit Sicherheit den Sieg erringen. Metropolit Epifanij
Die Lage in der Ukraine ist weiterhin angespannt. Die Aufrufe zur Einheit und zum Durchhaltevermögen gewinnen angesichts der fortdauernden Aggression zunehmend an Bedeutung.
Die Bombardierung Kiews und seiner historischen Bauwerke ist nicht nur ein militärischer Akt, sondern zielt auch darauf ab, die kulturelle Identität der Ukraine zu untergraben. Die Zerstörung eines so bedeutenden Ortes wie der Lawra symbolisiert den Versuch des Feindes, die spirituellen und kulturellen Grundlagen des ukrainischen Volkes zu treffen. Die Schließung des Klosters für die Öffentlichkeit verdeutlicht die schwerwiegenden Folgen des Krieges für das nationale Erbe. Daher wird der Schutz der kulturellen Identität ebenso wichtig wie die Verteidigung des Territoriums. Die geistige Stärke, von der Metropolit Epifanij spricht, wird so zu einem zentralen Element im Kampf um Unabhängigkeit und den Erhalt des kulturellen Erbes.
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