EU plant Totalverbot: Kryptogeschäfte mit Russland vor dem Aus.
EU will Kryptoverbindungen zu Russland kappen
Nach Angaben von TSN.ua: Die Europäische Union erwägt ein vollständiges Verbot für Kryptowährungsgeschäfte mit Russland. Hintergrund ist die Einschätzung, dass Russland digitale Vermögenswerte zur Umgehung von Sanktionen und zur Kriegsfinanzierung nutzt. Ein interner Kommissionsentwurf enthält entsprechende Pläne.
Bereits mit dem 19. Sanktionspaket hat die EU Kryptotransaktionen mit Russland teilweise eingeschränkt. Nun hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen Entwurf für ein 20. Maßnahmenpaket vorgelegt, um den Druck auf das Land zu erhöhen. Ein zentraler Punkt ist die Forderung nach einer vollständigen Trennung aller Kryptoverbindungen. Von der Leyen betonte dazu:
„Für die Wirksamkeit der Sanktionen sehen wir die Notwendigkeit, die Kryptoverbindungen zu Russland vollständig zu kappen.“ – Ursula von der Leyen
Die Kryptomärkte befinden sich derzeit ohnehin in einer turbulenten Phase. Seit Ende Januar ist die gesamte Marktkapitalisierung um fast 468 Milliarden US-Dollar gesunken. Auch der Bitcoin fiel zeitweise auf ein Niveau von etwa 75.000 Dollar. Diese Entwicklungen zeigen, wie anfällig der Sektor für politische und wirtschaftliche Verwerfungen ist.
Folgen eines möglichen Totalverbots
Vor diesem Hintergrund prüft die EU weiterhin Möglichkeiten, ihre Kontrollmaßnahmen zu verschärfen, um die Sanktionsumgehung zu unterbinden. Dies gilt als wichtiger Schritt im Kampf gegen die russische Aggression.
Ein Totalverbot für Kryptogeschäfte mit Russland würde den Markt für digitale Assets erheblich treffen und den finanziellen Druck auf das Land verstärken. Der bereits beobachtete Kapitalisierungsverlust deutet darauf hin, dass die Märkte die aktuellen Spannungen bereits spüren. Die geplante Maßnahme unterstreicht zudem, wie dringend eine internationale Koordination nötig ist, um die Umgehung von Sanktionen durch neue Technologien wie Kryptowährungen wirksam zu verhindern.
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