Die EU genehmigt 90 Milliarden Euro für die Ukraine: Wann die ersten Mittel bereitgestellt werden.
Nach Angaben von ТСН: Die Europäische Union hat beschlossen, die Ukraine mit 90 Milliarden Euro zu finanzieren, die ab Anfang 2026 verfügbar sein werden.
Äußerungen des deutschen Kanzlers
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz äußerte die Hoffnung, dass diese Mittel nicht später als in der zweiten Hälfte des Januars bereitgestellt werden. Auf die Frage nach den Kreditzeiten für Kiew sagte er:
„Ich gehe davon aus, dass das Geld spätestens in der zweiten Hälfte des Januars verfügbar sein wird“.
Nutzung eingefrorener Vermögenswerte
Merz erklärte, dass eingefrorene russische Vermögenswerte in Europa zur Rückzahlung des Kredits an die Ukraine genutzt werden könnten, falls Russland nach dem Ende des Krieges keine Entschädigung leistet. Er betonte:
„Die eingefrorenen russischen Vermögenswerte werden so lange blockiert bleiben, bis Russland der Ukraine Reparationszahlungen leistet. Die Ukraine wird den Kredit nur zurückzahlen müssen, nachdem Russland die Reparationszahlungen geleistet hat. Wir erklären klar: Wenn die RF keine Reparationszahlungen leistet, werden wir im vollen Einklang mit dem Völkerrecht die eingefrorenen russischen Vermögenswerte zur Rückzahlung des Kredits verwenden“.
Verhandlungen über Reparationen
Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, teilte mit, dass die Verhandlungen über die eingefrorenen russischen Vermögenswerte fortgesetzt werden. Er fügte hinzu:
„Wir haben der Kommission das Mandat erteilt, weiterhin an dem Reparationskredit auf Basis der eingefrorenen russischen Vermögenswerte zu arbeiten“.
Umsetzung der Entscheidung
Die Europäische Union hat beschlossen, 90 Milliarden Euro zur Unterstützung der Ukraine in den Jahren 2026–2027 bereitzustellen, und nun beginnt die Umsetzung dieses Plans. Diese Finanzierung wird in Form eines zinslosen Kredits bereitgestellt, um die militärischen und haushaltspolitischen Bedürfnisse der Ukraine in den nächsten zwei Jahren zu decken.
Reaktion des Kremls
Der Kreml hat bereits auf die Entscheidung der europäischen Führer reagiert. Einer der wichtigsten Vertreter der russischen Regierung, Kirill Dmitriev, charakterisierte die europäischen Politiker als „Kriegstreiber“ und stellte fest, dass die „Stimmen der Vernunft“ in der Europäischen Union Ungarn und die Slowakei seien, die Moskau unterstützen.
Somit zeigt die Entscheidung der Europäischen Union zur Finanzierung der Ukraine die wachsende Unterstützung seitens der europäischen Länder im Kontext der aktuellen Situation. Gleichzeitig hängt diese Finanzierung von den Handlungen Russlands in Bezug auf die Reparationszahlungen ab, was ein Schlüsselmoment in der weiteren Entwicklung der Ereignisse in der Region darstellen könnte.
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