Macron und Merz in Chisinau: Die EU-Führer unterstützten die Eurointegration Moldawiens.
Nach Angaben von FREEДOM:
Besuch der europäischen Führer in Moldawien
Heute, am 27. August, fand in Chisinau anlässlich des Unabhängigkeitstags Moldawiens der Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, des deutschen Kanzlers Friedrich Merz und des polnischen Premierministers Donald Tusk statt. Sie trafen sich mit der Präsidentin des Landes, Maia Sandu, und bekräftigten ihre Unterstützung für den proeuropäischen Kurs Moldawiens.
Eurointegration als Wahl des Volkes
Der polnische Premierminister wies darauf hin, dass die Eurointegration Chisinau eine bewusste Wahl der Bürger eines demokratischen Landes sei. Der französische Präsident fügte hinzu, dass der Weg Moldawiens in die EU ein Weg zu Stabilität und Sicherheit sei.
„Solange in wenigen hundert Kilometern von Ihrer Hauptstadt ein aggressiver Krieg, begonnen von Russland gegen die Ukraine, wütet, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die europäische Integration für Moldawien eine eindeutige Wahl für Frieden und Gesetz ist. Die Kreml-Propaganda behauptet, dass die Europäer den Krieg fortsetzen wollen, und die Europäische Union das Volk unterdrückt. Das ist eine Lüge. Im Gegensatz zu Russland bedroht die Europäische Union niemanden und respektiert die Souveränität jeder Person. Es ist ein Bündnis, in das jeder frei und souverän eintritt und wo die Souveränität aller respektiert wird. Es ist ein Bündnis des Wohlstands und des Friedens“, betonte Emmanuel Macron.
Grüße von Selenskyj
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, gratulierte ebenfalls Moldawien zum Unabhängigkeitstag und unterstrich die Bedeutung der engen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern.
„Wir schätzen die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern sehr. Die Länder unserer Region sind eng miteinander verbunden und müssen gemeinsam unsere Völker, unsere Staaten und unsere Unabhängigkeit verteidigen. Genau das tun wir. Und wir erinnern uns daran: Nur gemeinsam, in einem vereinten Europa, können wir eine zuverlässige Sicherheit und ein würdiges Leben für alle unsere Menschen gewährleisten“, schrieb der Präsident der Ukraine in den sozialen Medien.
Bedrohung durch Russland
Präsidentin Maia Sandu erklärte, dass Russland eine „beispiellose Einmischung“ in die Parlamentswahlen plant, die für den 28. September angesetzt sind, mit dem Ziel, die Kontrolle über Moldawien zu übernehmen.
Dieser Besuch ist eine wichtige Bestätigung der europäischen Unterstützung Moldawiens angesichts wachsender Bedrohungen durch Russland. Die Führer der westlichen Länder betonten die Bedeutung der Eurointegration für die Stabilität und Entwicklung der Region, was zweifellos erhebliche Auswirkungen auf zukünftige politische Ereignisse im Land haben wird.
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