EU verschärft den Druck auf Moskau: Kiew erhält einen Kredit von 90 Milliarden Euro.
Druck auf Russland nimmt zu, während die Gespräche ins Stocken geraten
Nach Angaben von UATV: Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die dringende Notwendigkeit betont, den Druck auf Russland zu verstärken, und plädiert für eine strikte Durchsetzung der Ölpremiumobergrenze sowie für ein Kreditpaket von 90 Milliarden Euro für die Ukraine.
„Unsere Strategie muss eine der Erhöhung des Drucks sein,“sagte sie und betonte, dass dieser Ansatz entscheidend ist, um die Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Aggression zu unterstützen.
Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha äußerte Frustration über den Mangel an Fortschritten in den Verhandlungen mit Moskau und warnte, dass
„der Fokus auf die Unterstützung der Ukraine zu verlieren inakzeptabel ist“, da wichtige Themen weiterhin festgefahren sind. Der Zeitpunkt und Ort der nächsten Verhandlungsrunde zwischen den USA, der Ukraine und Russland hängen nun von Washingtons Entscheidung ab, was weitere Unsicherheit in einen ohnehin schon fragilen Prozess bringt.
Aggressor profitiert wirtschaftlich
In der Zwischenzeit muss das 20. Sanktionspaket gegen Russland umgesetzt werden, obwohl Transaktionen mit russischem Öl bis zum 11. April 2026 erlaubt sind, sofern das Öl vor dem 12. März verladen wurde. Präsident Wolodymyr Selenskyj schätzt, dass Russland in den nur zwei Wochen langen Operationen im Nahen Osten etwa 10 Milliarden Dollar verdient hat, was die fortwährenden finanziellen Vorteile für den Aggressor unterstreicht.
Während die internationale Gemeinschaft zu entschlossenem Handeln aufruft, warnen Experten, dass ohne einen Waffenstillstand der Frieden unerreichbar bleibt. Selenskyj äußerte sich vorsichtig optimistisch und sagte:
„Ich glaube, es gibt Perspektiven für eine friedliche Lösung in diesem Krieg zwischen Russland und der Ukraine.“Um diese Lösung zu erreichen, sind jedoch ernsthafte Bemühungen und konkrete Schritte beider Seiten am Verhandlungstisch erforderlich.
Die Atmosphäre rund um die Russland-Ukraine-Gespräche bleibt angespannt, und der internationale Druck auf den Kreml steigt stetig. Strengere Sanktionen und wirtschaftlicher Druck könnten entscheidend sein, um auf einen Kompromiss hinzuarbeiten. Gleichzeitig könnte Klarheit über den Verhandlungszeitplan und die anhaltende westliche Unterstützung für die Ukraine den zukünftigen Verlauf der Region gestalten.
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