90 Milliarden Euro für die Ukraine: EU-Minister beschließen Finanzpaket mit klarem Fokus.
EU-Verteidigungsminister beraten in Brüssel über Ukraine-Hilfen
Nach Angaben von UATV: Bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister am 11. Februar in Brüssel stand die Verwendung eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine im Mittelpunkt. Das Europäische Parlament hat die Mittel bereits gebilligt, nun werden die letzten verfahrenstechnischen Details geklärt. Der Großteil der Summe, nämlich 60 Milliarden Euro, ist für die Beschaffung von Waffen und die Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit vorgesehen. Diese massive finanzielle Unterstützung unterstreicht das europäische Engagement in einem anhaltenden Konflikt.
Die Auszahlung des 90-Milliarden-Euro-Kredits ist für die Jahre 2026 und 2027 geplant. Die Aufteilung sieht vor, dass 60 Prozent der Mittel in militärische Hilfe fließen. Die verbleibenden 30 Prozent sind für soziale Zahlungen bestimmt, was einen zweigleisigen Ansatz aus Sicherheit und humanitärer Unterstützung zeigt.
Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow stellte klar: 'Das Europaparlament hat den Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro für 2026-2027 gebilligt.'
Zudem wurden auf dem Treffen zwei Ausbildungszentren für ukrainisches Militärpersonal festgelegt, ein weiterer Schritt zur Stärkung der Verteidigungskräfte vor Ort.
Der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur betonte: 'Wir sehen, dass die Ukraine noch immer in der Lage ist zu kämpfen.'
Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, verwies jedoch auf anhaltende Herausforderungen: 'Die Finanzierung bleibt nach wie vor ein Problem.'
Igor Popow vom analytischen Zentrum 'Vereinigte Ukraine' hob die gemeinsame Verantwortung hervor: 'Das ist keine Wohltätigkeit, sondern unsere gemeinsame Sache.'
Weitere Schritte und regionale Sicherheitsstrategie
Das Treffen markierte einen wichtigen Schritt in der europäischen Unterstützung für die ukrainische Sicherheit. Oleg Pendzin, Geschäftsführer des Wirtschaftsdiskussionsclubs, bestätigte: 'Die Ukraine wird für 2026-2027 etwa 90 Milliarden Euro erhalten.' Parallel dazu werden innerhalb der EU neue Sanktionen gegen Russland diskutiert. Dieser Doppelansatz aus finanzieller Unterstützung und diplomatischem Druck verdeutlicht die umfassende Strategie der Europäischen Union.
Die Beschlüsse unterstreichen das langfristige Bekenntnis der EU, die Ukraine angesichts anhaltender Bedrohungen zu unterstützen. Die geplante Verwendung der Kreditmittel – sowohl für Rüstung als auch für soziale Zwecke – verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur Stabilisierung und Stärkung des Landes. Die gleichzeitigen Beratungen über weitere Sanktionen gegen Russland zeigen, dass die EU die regionale Sicherheit als langfristige Aufgabe begreift.
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