Die EU hat 90 Milliarden für die Ukraine genehmigt: warum das kein Sieg ist.

Die EU hat 90 Milliarden für die Ukraine genehmigt: warum das kein Sieg ist
Die EU hat 90 Milliarden für die Ukraine genehmigt: warum das kein Sieg ist

Nach Angaben von ТСН: Der Gipfel des Europäischen Rates hat gezeigt, dass Europa noch nicht bereit ist, die Rettung der Ukraine zu finanzieren. Obwohl die Staats- und Regierungschefs sich auf gemeinsame Anleihen in Höhe von 90 Milliarden Euro geeinigt haben, um das Land in den nächsten zwei Jahren zu unterstützen.

„Hinter dieser Entscheidung steht ein tiefer Riss innerhalb der EU. Die nordischen und skandinavischen Länder leisten erheblich mehr Hilfe für Kiew, während Italien und Spanien kaum beitragen, und Ungarn, die Tschechische Republik und die Slowakei sich offen gegen neue Verpflichtungen wehren“, so die Journalisten.

Der Versuch, die Ukraine mit eingefrorenen russischen Vermögenswerten zu finanzieren, wurde blockiert, weshalb die EU-Chefs eine risikoärmere Option gewählt haben - gemeinsame Anleihen, die die Diskussion über Verantwortung auf später verschoben haben.

Die EU hat die Entscheidung zur gemeinsamen Anleihe für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro genehmigt.

Es handelt sich nicht um eingefrorene russische Vermögenswerte, die weiterhin blockiert bleiben, sagte der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, in den sozialen Netzwerken.

„Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem die EU die Option eines ‚Reparationsdarlehens‘, das lange Zeit diskutiert wurde, aufgegeben hat. Wir haben uns geeinigt. Die Entscheidung, der Ukraine Unterstützung in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026-27 zu gewähren, wurde genehmigt. Wir haben uns verpflichtet und dies eingehalten“, heißt es in der Mitteilung.

Diese Entscheidung erforderte eine einstimmige Genehmigung. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz präzisierte, dass die Mittel auch für die militärischen Bedürfnisse Kiews verwendet werden.

Es handelt sich um einen zinslosen Kredit, den die Ukraine erst zurückzahlen muss, nachdem die RF Reparationen gezahlt hat.

Somit bleibt trotz der Verpflichtungen das Problem der Finanzierung des Wiederaufbaus der Ukraine relevant. Die EU-Länder zeigen Unterschiede in ihren Ansätzen zur Hilfe, was die Geschwindigkeit und Effizienz der Umsetzung der geplanten Unterstützung beeinflussen kann. Es ist wichtig, dass die Europäische Union eine gemeinsame Plattform findet, um die Ziele zu erreichen und die Ukraine in dieser kritischen Situation zu unterstützen.


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