Ab 2027: EU schränkt Bargeldzahlungen für Unternehmen drastisch ein.
Neue EU-Regeln für Bargeld ab Juli 2027
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 10. Juli 2027 gilt in der Europäischen Union eine neue Obergrenze für Bargeldgeschäfte. Künftig müssen alle Transaktionen zwischen Unternehmen über 10.000 Euro zwingend elektronisch abgewickelt werden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Bargeldverkehr einzudämmen und die Transparenz finanzieller Vorgänge zu erhöhen. Damit folgt die EU einem internationalen Trend zur stärkeren Überwachung von Geldflüssen.
Die Verordnung (EU) 2024/1624 sieht zudem vor, dass bei Barzahlungen über 3.000 Euro eine Identifizierung der Käufer erfolgen muss. Unternehmen sind verpflichtet, ihre Kunden in diesen Fällen angemessen zu identifizieren. Diese verschärften Regeln unterstreichen die Anstrengungen der Europäischen Union im Kampf gegen Geldwäsche und Finanzkriminalität.
Bargeldbeschränkungen in der Ukraine bereits etabliert
In der Ukraine existieren bereits vergleichbare Beschränkungen für Bargeldtransfers. Eine Verordnung der Nationalbank vom 29.12.2017 (Nr. 148) verbietet Barüberweisungen zwischen Wirtschaftssubjekten, die 10.000 Hrywnja pro Tag überschreiten. Für Transaktionen zwischen Unternehmen und Privatpersonen gilt ein tägliches Limit von 50.000 Hrywnja. Seit 2023 sind zudem Barzahlungen für Immobilien in der Ukraine vollständig untersagt.
Die neuen EU-Vorschriften und die bestehenden ukrainischen Regelungen spiegeln einen gesamteuropäischen Trend wider: Bargeld verliert im Geschäftsverkehr zunehmend an Bedeutung, während die finanzielle Transparenz steigt. Diese Maßnahmen dienen nicht nur einer besseren Kontrolle der Geldströme, sondern sollen auch Risiken durch illegale Finanzgeschäfte minimieren. In einer globalisierten Welt mit fortschreitender Digitalisierung können solche Initiativen die wirtschaftliche Integration und die internationale Zusammenarbeit im Finanzbereich stärken.
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