EU warnt Washington vor Forderungen nach Gebietsabtretungen der Ukraine – Kallas äußert sich deutlich.
Besorgnis in Brüssel
Nach Angaben von TSN.ua: Die Europäische Union hat sich alarmiert darüber gezeigt, dass die USA die Ukraine möglicherweise zu territorialen Zugeständnissen in Gesprächen mit Russland drängen könnten. Estlands Regierungschefin Kaja Kallas machte während eines G7-Treffens in Frankreich am Donnerstag unmissverständlich klar, dass ein solcher Ansatz inakzeptabel sei. Sie betonte:
„Von einem Land zu verlangen, dass es seine legitimen Gebiete aufgibt, um Frieden oder Sicherheitsgarantien zu erhalten, ist völlig inakzeptabel“(Kaja Kallas).
Selenskyj äußert sich zu den Hintergründen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj griff das Thema ebenfalls auf und erklärte, dass die USA Sicherheitsgarantien an den Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass knüpfen. Er warnte, dass
„ein solches Szenario äußerst gefährlich ist und enorme Risiken für die Sicherheit nicht nur der Ukraine, sondern ganz Europas birgt“(Wolodymyr Selenskyj). Der Kreml zeigte sich seinerseits erfreut über Selenskyjs Schilderung der US-Bedingungen zu den Sicherheitsgarantien, was die internationale Gemeinschaft zusätzlich beunruhigt.
Die Debatte auf dem Gipfel der G7-Staaten unterstreicht, wie dringlich und vielschichtig die Lage ist, in der sich die Ukraine befindet. Sie zeigt auch, wie entscheidend die anhaltende Unterstützung aus dem Ausland für den Erhalt der territorialen Integrität und Sicherheit des Landes ist. Die Entwicklungen in der Ukraine bleiben ein zentrales Thema der Weltpolitik, denn mögliche Gebietsabtretungen könnten die regionale Stabilität und das Vertrauen in internationale Sicherheitszusagen nachhaltig erschüttern.
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