Letzte Frist aus Kiew: Selenskyj fordert von Lukaschenko den Abbau von Drohnen-Relaisstationen binnen einer Woche.

Letzte Frist aus Kiew: Selenskyj fordert von Lukaschenko den Abbau von Drohnen-Relaisstationen binnen einer Woche
Letzte Frist aus Kiew: Selenskyj fordert von Lukaschenko den Abbau von Drohnen-Relaisstationen binnen einer Woche

Selenskyjs Ultimatum und die Lage in Belarus

Nach Angaben von Espreso.tv: In diesem Beitrag geht es um die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, bestimmte Funkumsetzer zu entfernen. Zudem werden Lukaschenkos Treffen mit Wladimir Putin und Xi Jinping sowie die aktuelle Entwicklung der Integration von Belarus in die russische Einflusssphäre beleuchtet.

Bereits am 15. Mai 2023 warf Wolodymyr Selenskyj Russland vor, Belarus in den Krieg hineinziehen zu wollen. Daraufhin entschuldigte sich Alexander Lukaschenko am 15. Juni 2023 bei Selenskyj für seine vorherige scharfe Wortwahl und versicherte, dass Belarus nicht in den Konflikt eintreten werde. Doch nur wenige Tage später, am 19. Juni 2023, stellte Selenskyj Lukaschenko ein Ultimatum: Vier Relaisstationen, die zur Steuerung russischer Drohnen genutzt werden, müssen abgebaut werden.

Laut vorliegenden Berichten registrierten Grenzschützer am 22. Juni 2023 eine veränderte Flugintensität der iranischen Kamikaze-Drohnen vom Typ „Shahed“ aus Richtung Belarus. Dies unterstreicht die angespannte Lage rund um die belarussischen Umsetzer. Bereits einen Tag später, am 24. Juni 2023, wurde bekannt, dass die umstrittenen Relaisstationen für russische Drohnen seit dem 22. Juni ihren Betrieb eingestellt hatten.

„Ich denke, eine Woche wird ihm reichen, um das zu erledigen. Wenn er es nicht tut, werden wir es tun.“ – Wolodymyr Selenskyj

Der ukrainische Präsident forderte Lukaschenko zudem unmissverständlich auf: „Hört auf, den Russen zu helfen.“

Lukaschenkos Gipfeltreffen und internationale Beziehungen

Am 26. Juni 2023 traf Lukaschenko Wladimir Putin am Valdai-Forum – ein Zeichen für den anhaltenden Dialog auf höchster Ebene zwischen Minsk und Moskau. Nur zwei Tage später, am 28. Juni 2023, reiste Lukaschenko nach Peking. Bei diesem Besuch dürften die weitere Annäherung von Belarus an Russland sowie die künftige Zusammenarbeit mit China im Mittelpunkt gestanden haben.

Das aktuelle Geschehen verdeutlicht, wie verworren die Beziehungen zwischen der Ukraine, Belarus und Russland sind. Zugleich wird die Schlüsselrolle Lukaschenkos in dieser Konstellation sichtbar. Da Belarus für Russland ein wichtiger strategischer Partner ist, könnten die Reaktionen auf Selenskyjs Ultimatum und die diplomatischen Aktivitäten in China nicht nur das Verhältnis der drei Länder zueinander, sondern die gesamte geopolitische Lage in Osteuropa nachhaltig beeinflussen.


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