EU-Kommissar warnt: Kein Frieden im Russland-Krieg – Luftverteidigung soll um 400 Prozent steigen.

EU-Kommissar warnt: Kein Frieden im Russland-Krieg – Luftverteidigung soll um 400 Prozent steigen
EU-Kommissar warnt: Kein Frieden im Russland-Krieg – Luftverteidigung soll um 400 Prozent steigen

Andrius Kubilius fordert massiven Ausbau der europäischen Abwehr

Nach Angaben von UATV: Der EU-Kommissar für Verteidigung und Weltraum, Andrius Kubilius, hat auf dem Forum Europa klargestellt, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine noch nicht beendet ist. Er betonte, dass die Europäische Union ihre militärischen Fähigkeiten drastisch verbessern müsse. Konkret forderte er eine Steigerung der Luftverteidigungskapazitäten um 400 Prozent, um einer möglichen russischen Bedrohung wirksam entgegentreten zu können. Diese Aussage unterstreicht die Dringlichkeit, mit der Brüssel die Sicherheitslage in Europa bewertet.

Ukraine als strategischer Partner für Europas Sicherheit

Kubilius hob außerdem die zentrale Rolle der Ukraine für die Sicherheit des gesamten Kontinents hervor. Er erklärte:

„Wir brauchen die Ukraine für unsere eigene Verteidigung. Sollte Russland uns angreifen, stünden die EU-Mitgliedstaaten einer kampferprobten russischen Armee gegenüber, die deutlich stärker ist als noch im Jahr 2022.“ Andrius Kubilius
Mit dieser Einschätzung verdeutlichte er, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Kiew ist. Die Ukraine verfügt derzeit über zehn Millionen Drohnen und teilt ihr technologisches Know-how sowie praktische Lösungen mit internationalen Partnern. Dieses Wissen ist für die EU von unschätzbarem Wert.

Der Ausbau der eigenen Verteidigungsfähigkeiten und die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine gelten als entscheidende Bausteine im Umgang mit den wachsenden Sicherheitsherausforderungen in der Region. Angesichts der anhaltenden Aggression aus Moskau wird die Partnerschaft zwischen der EU und der Ukraine immer wichtiger, um Stabilität und Sicherheit in Europa zu gewährleisten. Die Äußerungen von Kubilius machen deutlich, dass kollektives Handeln notwendig ist, um weiteren Gefahren aus Russland vorzubeugen.


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