EU-Kommission im Krisenmodus: Schäden an 'Druschba'-Pipeline und Lieferstopps sorgen für intensive Gespräche.
Krise am Öl-Pipeline-Strang 'Druschba'
Nach Angaben von UATV: Nach der Beschädigung der 'Druschba'-Pipeline und den Ankündigungen Ungarns und der Slowakei, die Diesel-Lieferungen in die Ukraine auszusetzen, steht die EU-Kommission in intensivem Austausch mit allen Beteiligten. Die Sprecherin der Kommission für Energie, Anna-Kaisa Itkonen, betonte die zentrale Bedeutung einer gesicherten Versorgung für die Mitgliedstaaten.
Bei einer Pressekonferenz am 19. Februar in Brüssel informierte sie über die enge Abstimmung mit den nationalen Behörden.
'Wir stehen in engem Kontakt mit allen zuständigen nationalen Behörden. Ich wiederhole, dass unsere Priorität die Sicherung der Versorgung in unseren Mitgliedstaaten ist,'so Itkonen. Sie unterstrich, dass die Kommission den Dialog führe, um ein klares Bild von den Reparaturfristen und der aktuellen Lage zu erhalten.
Ölreserven und geplante Krisensitzung
Itkonen verwies zudem darauf, dass Ungarn und die Slowakei über strategische Ölreserven verfügen, die den Bedarf für etwa drei Monate decken könnten. Diese Puffer sollen mögliche Auswirkungen der unterbrochenen Diesel-Lieferungen in die Ukraine abfedern. Für die weitere Krisenbewältigung ist für den 25. Februar eine Sitzung der Koordinierungsgruppe für Öl anberaumt.
Die Europäische Kommission arbeitet somit weiterhin mit Hochdruck daran, die Stabilität der Energieversorgung in der Region trotz der aktuellen Herausforderungen zu gewährleisten.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie fragil die europäische Energiesicherheit in Zeiten geopolitischer Spannungen ist. Das koordinierte Vorgehen der Kommission mit den nationalen Regierungen unterstreicht das Bestreben, Versorgungsengpässe zu verhindern – ein Faktor, der die energiepolitische Ausrichtung der Region nachhaltig prägen könnte. Die kommenden Beratungen werden richtungsweisend sein, wie die EU mit potenziellen Ressourcenknappheiten umgeht.
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