EU-Kommission sieht Energieversorgung trotz russischer Ölprobleme gesichert.
Alternative Routen stützen Ungarn und die Slowakei
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Union sieht sich nicht durch Lieferunterbrechungen bei russischem Öl für Ungarn und die Slowakei bedroht. Beide Länder verfügen über alternative Versorgungswege, wie die EU-Kommission am 25. Februar 2023 in Brüssel mitteilte. Die Sprecherin der Kommission für Energie, Anna Kaasa-Itkonen, erklärte, dass Ungarn und die Slowakei bereits auf ihre strategischen Ölreserven zurückgegriffen hätten. Diese Maßnahme ist Teil der europäischen Krisenvorsorge, um Engpässe abzufedern.
Keine akute Gefahr für die Versorgungssicherheit
In der Sitzung der Koordinierungsgruppe für Öl wurde auch die traditionelle Versorgungsroute durch die Pipeline 'Druschba' erörtert. Laut Kaasa-Itkonen bestehe jedoch „in der gegenwärtigen Phase keine unmittelbare Gefahr für die Versorgungssicherheit in der EU“. Diese Einschätzung unterstreicht, dass ausreichende Puffer vorhanden sind.
Ein wichtiger alternativer Lieferweg ist die 'Adria'-Pipeline aus Kroatien.
„Das ist die 'Adria'-Pipeline aus Kroatien. Kroatien hat bestätigt, dass nicht-russisches Öl über diese Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei transportiert wird“, so Anna Kaasa-Itkonen.Diese Diversifizierung der Bezugsquellen stärkt die Energieresilienz der Region erheblich und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten.
Die Entwicklungen zeigen die konsequenten Bemühungen der EU, ihre Energieversorgung zu sichern und unabhängiger von russischen Energielieferungen zu werden. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage suchen die Mitgliedstaaten aktiv nach alternativen Quellen, was langfristig die europäischen Energiemärkte und die Energiepolitik prägen wird.
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