EU-Kommission fordert starke Verhandlungsposition für die Ukraine.
Appell für Unterstützung
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten der EU dazu aufgerufen, die Ukraine in einer starken Verhandlungsposition zu unterstützen. Dieser Aufruf erfolgte angesichts der anhaltenden russischen Aggression. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen richtete diese Forderung am 20. Januar 2023 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos an die internationale Gemeinschaft. Ihr Appell fällt in eine Zeit, in der sich der Beginn des vollen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum vierten Mal jährt – am 24. Februar 2023.
In ihrer Rede machte Ursula von der Leyen deutlich, dass Russland keinerlei Anzeichen von Besänftigung, Reue oder Friedenswillen zeige. Sie betonte, dass diese Situation eine ernste Mahnung für Russland und eine Botschaft an die ganze Welt sein müsse:
«Europa wird immer an der Seite der Ukraine stehen, bis ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht ist.» - Ursula von der Leyen
Finanzielle Hilfen für Kiew
Zudem wurde im Rahmen des Forums bekanntgegeben, dass die Europäische Union der Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 Kredite in Höhe von 90 Milliarden Euro gewähren wird. Dieses Finanzpaket stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Ukraine im Krieg zu stützen und ihre Stabilität sowie Entwicklung zu fördern. Am 20. Januar, dem zweiten Tag des 56. Weltwirtschaftsforums in Davos, standen die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Unterstützung von Ländern im Fokus, die mit globalen Sicherheitsherausforderungen konfrontiert sind.
Die Rede von Ursula von der Leyen in Davos unterstreicht die Bedeutung der internationalen Unterstützung für die Ukraine vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Aggression. Das Kreditpaket der EU könnte sich als ein Schlüsselinstrument erweisen, um die ukrainische Wirtschaft zu stärken und die Infrastruktur wiederaufzubauen. Dies zeigt auch die Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft, die Ukraine auf dem Weg zu Frieden und Stabilität in der Region weiterhin zu unterstützen.
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