Schattenflotte im Visier: Warum der Westen russische Öltanker stoppen will.
Experte warnt vor Gefahren durch Schrott-Tanker
Nach Angaben von UATV: Der Experte Gennadi Ryabtsev äußert sich besorgt über die von Russland eingesetzten Öltanker einer sogenannten Schattenflotte. Er fordert die USA und europäische Staaten auf, schärfere Maßnahmen gegen diese Schiffe zu ergreifen. Diese Tanker, die internationalen Standards nicht genügen, stellen laut Ryabtsev eine ernste Gefahr für die Schifffahrtssicherheit dar, insbesondere in der Nord- und Ostsee. Diese Gewässer gehören zu den am dichtesten befahrenen der Welt.
Profit über Sicherheit: Die Risiken sind enorm
Bereits 14 europäische Länder haben vor den Risiken dieser Schiffe gewarnt, die zwischen 270 und 300 Meter lang sind. Ryabtsev betont, dass die Profite aus dem Öltransport so hoch seien, dass es für die beteiligten Unternehmen kein Problem darstelle, sich eine Flagge aus einem Billigflaggenstaat zu kaufen. Dies unterstreiche die Gefahren, die von einer mangelnden Kontrolle über solche Schiffe ausgehen.
'Wer denkt, das Meer sei groß genug und ein Zusammentreffen zweier Objekte unmöglich, der sollte an die Titanic erinnert werden', so Ryabtsev.
Der Experte machte deutlich, dass weite Meeresflächen keine Garantie für Sicherheit bieten. Seine Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit strengerer Beschränkungen und Kontrollen für Tanker, die nicht nur eine Umweltgefahr, sondern auch ein Risiko für die gesamte Schifffahrt darstellen.
Die Warnungen von Gennadi Ryabtsev spiegeln die wachsende Besorgnis der internationalen Gemeinschaft über die Sicherheit des Seetransports wider, besonders vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen. Die riskante Praxis, unzureichend kontrollierte Tanker einzusetzen, kann schwerwiegende Folgen haben – für die Umwelt ebenso wie für die wirtschaftliche Sicherheit von Ländern, die auf eine sichere Schifffahrt angewiesen sind. Die Reaktion Europas auf diese Herausforderungen könnte ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Seerechts und der Sicherheit in der Region werden.
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