Der Schneesturm hat Europa lahmgelegt: Menschen starben, Hunderte Flüge wurden abgesagt.
Nach Angaben von ТСН: Europäische Länder wurden von starken Schneestürmen und Glatteis getroffen, was ernsthafte Probleme im Transportwesen verursachte. Infolge der schlechten Wetterbedingungen auf dem Kontinent starben mindestens sechs Menschen.
Die Situation in Frankreich
Im Département Landes im Südwesten Frankreichs starben drei Menschen an Glatteis. Zwei weitere wurden Opfer von Verkehrsunfällen in Paris. Bei einem Unfall kollidierte ein Pkw mit einem Lkw, und bei einem anderen rutschte ein Taxi aufgrund des Schnees gegen den Bordstein und fiel in den Fluss Marne.
„Heute wird im Land mit noch mehr Schnee gerechnet“, sagte der französische Verkehrsminister Philippe Tabaro.
Der nationale Wetterdienst hat für 38 Departements aufgrund von Schnee und Glatteis eine orangefarbene Wetterwarnung ausgegeben. In vielen Regionen wurden zahlreiche Zugverbindungen abgesagt, und am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle wurden 40 % der Flüge gestrichen, damit das technische Personal die Landebahnen vom Schnee räumen konnte.
Die Situation auf dem Balkan und in den Niederlanden
Auch auf dem Balkan gab es Schneefälle und starke Regenfälle. In der Hauptstadt Bosnien, Sarajevo, starb eine Frau, als ein Baum unter dem Gewicht des nassen Schnees umstürzte, wie die Polizei berichtete.
Am Flughafen Schiphol in Amsterdam wurden heute über 400 Flüge abgesagt, Hunderten von Passagieren wurde die Weiterreise unmöglich, während sie lange Schlangen an den Schaltern der Fluggesellschaften bildeten, um Informationen zur Wiederaufnahme der Flüge zu erhalten.
„Unsere Schneeräumteams arbeiten rund um die Uhr, um die Landebahnen betriebsbereit zu halten“, erklärte die Flughafenverwaltung.
Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat viele Flüge abgesagt und die Situation mit „extremen“ Wetterbedingungen und Verzögerungen bei der Lieferung von Frostschutzmittel erklärt. Zusätzlich wurden weitere 600 Flüge gestrichen, die am Mittwoch ab Schiphol geplant waren.
Der Zugverkehr in den Niederlanden hat ebenfalls erhebliche Störungen erfahren: Eurostar-Züge von Amsterdam nach Paris wurden abgesagt oder hatten Verspätung. Außerdem wurde der Zugverkehr kurzzeitig aufgrund von IT-Systemausfällen im Land gestoppt.
Arktische Kälte in Europa
Europa wurde von arktischer Kälte erfasst, die starke Schneefälle und extrem niedrige Temperaturen mit sich brachte. Im Südosten Englands wurden Temperaturen von bis zu -12,5°C registriert, in den östlichen Regionen Frankreichs und den bayerischen Alpen erreichten die Fröste -22°C. Diese Bedingungen führten zu einem Verkehrschaos, Stromausfällen und sogar menschlichen Opfern.
Die extremen Wetterbedingungen haben nicht nur Menschen, sondern auch die Infrastruktur beeinträchtigt. Bahn- und Luftverkehrsverbindungen sind erheblich gestört, und Warnungen vor gefährlichen Bedingungen werden in mehreren Ländern weiterhin in Kraft bleiben. Die Situation wird durch Vorhersagen weiterer Schneefälle kompliziert, die die Krise auf dem Kontinent weiter verschärfen könnten.
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