Frankreich deckt Wahlmanipulation durch BlackCore auf – Die Hintergründe.
BlackCore greift in Wahlen ein: Frankreichs Behörde schlägt Alarm
Nach Angaben von Espreso.tv: Die französische Desinformationsbekämpfungsstelle Viginum hat einen Fall von digitaler Einmischung durch die Gruppe BlackCore dokumentiert. Betroffen sind nicht nur Frankreich selbst, sondern auch Angola, Togo, die schottischen Regionalwahlen sowie die für 2025 angesetzten Bürgermeisterwahlen in New York. Viginum-Direktor Marc-Antoine Brillant stellte einen technischen Bericht vor, in dem es heißt:
„Diese Vorgehensweise beschränkte sich nicht auf die Kommunalwahlen in Frankreich.“Allerdings gelang es den Ermittlern nicht, die Auftraggeber hinter der Aktion zu identifizieren. Brillant erklärte dazu:
„Unsere Untersuchungen haben es nicht ermöglicht, einen oder mehrere Geldgeber zu identifizieren.“
Die Gefahr durch Desinformation wächst
Paris wandte sich daraufhin an Jerusalem, um das Vorgehen von BlackCore zu thematisieren. Die israelische Botschaft in Paris wies jede Verantwortung zurück und betonte: „Israel hat selbstverständlich nicht die Absicht, sich in den französischen politischen Prozess einzumischen.“ Im November 2025 fanden nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten die ersten bedeutenden Wahlen in den USA statt, bei denen der 34-jährige Zohran Mamdani zum Bürgermeister von New York gewählt wurde.
Die Enthüllung von BlackCores digitalem Eingreifen verdeutlicht die zunehmende Bedrohung durch Desinformation und Wahlbeeinflussung in vielen Ländern. Dass die Finanziers dieser Operation weiterhin unbekannt sind, wirft grundlegende Fragen auf, wie Staaten solchen Herausforderungen wirksam begegnen können. Die Fähigkeit zur internationalen Zusammenarbeit bei der Aufdeckung fremder Einflussnahme wird damit zu einem entscheidenden Faktor für den Schutz demokratischer Prozesse.
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