Russlands FSB beschuldigt Polen der Anstiftung zu einem Anschlag auf einen GRU-General.
Vorwürfe des russischen Geheimdienstes
Nach Angaben von Novyny.live: Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat am 9. Februar zwei Personen festgenommen und macht Polen für einen geplanten Anschlag verantwortlich. Ziel soll der stellvertretende Leiter des Militärnachrichtendienstes GRU, Wladimir Alexejew, gewesen sein. Die Festgenommenen, Ljubomir Korba und Wiktor Wasin, sollen laut FSB von polnischen Spezialdiensten angeworben worden sein. Diese Anschuldigungen könnten die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Moskau und Warschau weiter belasten.
Die Anwerbung der beiden Männer soll sich im August 2025 in Ternopil zugetragen haben. Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf Alexejew reiste Korba den Angaben zufolge über Chișinău und Tiflis nach Moskau. Anschließend habe er die Vereinigten Arabischen Emirate aufgesucht, von wo aus er über Rumänien in die Ukraine zurückkehren wollte. Der FSB zufolge haben Korba und Wasin in der Sache umfassende Geständnisse abgelegt.
Mögliche internationale Konsequenzen
Die Vorwürfe des FSB stellen eine schwere Belastung für die polnisch-russischen Beziehungen dar, die sich bereits in einer Phase tiefer politischer und militärischer Konfrontation befinden. Die Situation wird von internationalen Beobachtern genau verfolgt, da sie Auswirkungen auf die Sicherheitsarchitektur Europas haben könnte. Solche Anschuldigungen betreffen auch die Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus und Spionage.
Die Beschuldigung eines NATO-Mitglieds wie Polen, Attentate auf russische Generäle zu organisieren, birgt erhebliches diplomatisches Konfliktpotenzial. Polen gilt innerhalb des Bündnisses als entschiedener Gegner der russischen Politik.
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