Die Ukraine braucht keine Versprechungen, sondern rechtliche Sicherheitsgarantien: Was sich geändert hat.
Die Ukraine hat eine wichtige Lehre aus dem Budapester Memorandum gezogen. Sicherheitsgarantien müssen jetzt nicht nur abstrakte Versprechungen sein, sondern auch in einer rechtlich verbindlichen Form der Unterstützung festgehalten werden. Der Politologe Wolodymyr Hesenko betont die Notwendigkeit konkreter Sicherheitsgarantien und nicht einfacher Versprechungen.
„Das Budapester Memorandum gab auch Sicherheitsgarantien, aber dann begann man zu sagen, dass dies nicht ganz Sicherheitsgarantien, sondern Zusicherungen sind, also eine symbolische Unterstützung. Daher bedeutet für uns eine abstrakte Zusicherung, ein Versprechen nichts. Für uns ist das keine Garantie. Wir brauchen konkrete Sicherheitsgarantien. Nicht nur die Aussage, dass wir euch unterstützen, sondern eine rechtlich verbindliche Form der Unterstützung der Ukraine“, unterstrich Hesenko.
Die Stationierung europäischer Truppen auf dem Territorium der Ukraine könnte als wichtiges Mittel zur Abwendung des Aggressors von einem neuen Krieg wirken. Die Europäische Union zeigt ebenfalls Unterstützung für die Ukraine, indem sie neue Mittel für die Bewaffnung bereitstellt. JD Vance, der Vizepräsident der USA, unterstützt aktiv den Dialog mit der ukrainischen Delegation, was auf einen neuen Ansatz der Amerikaner zur Situation in der Region hinweist.
„In dieser Hinsicht denke ich, dass sich in den letzten sechs Monaten, wenn nicht sogar in den letzten 3-4 Monaten grundlegende Veränderungen in der Position der NATO und der Vereinigten Staaten ergeben haben. Das Wichtigste ist, diese Veränderungen zu verankern, sie konsequent und langfristig zu gestalten“, fasste Hesenko zusammen.
Zusammenfassend erfordert die aktuelle Situation konkrete Sicherheitsgarantien für die Ukraine und eine aktive Einbeziehung Europas und der USA in die Unterstützung des Landes im Kontext der Bedrohung durch Russland.
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