Die UN verurteilt Menschenrechtsverletzungen in der besetzten Krim: neue scharfe Schlussfolgerungen.

Die UN verurteilt Menschenrechtsverletzungen in der besetzten Krim: neue scharfe Schlussfolgerungen
Die UN verurteilt Menschenrechtsverletzungen in der besetzten Krim: neue scharfe Schlussfolgerungen

Nach Angaben von ТСН: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat eine neue Resolution zur Situation der Menschenrechte in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine, insbesondere in der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol, verabschiedet.

79 Länder unterstützten das Dokument, 16 Länder stimmten dagegen, und 73 Staaten enthielten sich.

Zu denjenigen, die dagegen sprachen, gehörten Russland, Weißrussland, China, Iran, Nordkorea, Kuba, Nicaragua sowie einige afrikanische Länder.

Wesentliche Bestimmungen der Resolution

Die Resolution hebt die Situation der Menschenrechte in allen vorübergehend von Russland besetzten Gebieten der Ukraine hervor und sieht eine verstärkte internationale Überwachung der systematischen Menschenrechtsverletzungen vor, die die Besatzungsbehörden gegen die lokale Bevölkerung begehen.

Das Dokument verurteilt ausdrücklich die Aggression der RF gegen die Ukraine, bestätigt die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine innerhalb der international anerkannten Grenzen. Die Generalversammlung betont auch die Nichtanerkennung jeglicher Versuche, den Status ukrainischer Gebiete zu ändern, und fordert Russland auf, die Aggression unverzüglich zu beenden und seine Truppen von dem Territorium der Ukraine abzuziehen.

Menschenrechtsverletzungen

Es wird ernsthafte Besorgnis über die Militarisierung der besetzten Gebiete, die Zwangsmobilisierung lokaler Einwohner in die russischen Streitkräfte sowie die Verfolgung von Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Aktivisten geäußert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Zerstörung des kulturellen Erbes, unter anderem in der Krim, gewidmet.

Das Dokument enthält neue Punkte, die Folter, unmenschliche Behandlung und andere gravierende Menschenrechtsverletzungen gegenüber ukrainischen Kriegsgefangenen und illegal festgehaltenen Zivilpersonen verurteilen. Die Resolution stützt sich auf die Schlussfolgerungen der Unabhängigen Internationalen Kommission zur Untersuchung der Verbrechen der RF, die die Fakten der gewaltsamen Verschwindenlassen und Folter in den besetzten Gebieten und in Russland bestätigt hat.

Aufrufe an die internationale Gemeinschaft

Die Generalversammlung fordert auch die Russische Föderation auf, den ungehinderten Zugang internationaler Mechanismen, einschließlich des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, zu den Orten der Festhaltung ukrainischer Kriegsgefangener und Zivilpersonen zu gewährleisten. Sie forderte, diesen Personen angemessene medizinische Hilfe zu leisten, einen vollständigen Gefangenenaustausch durchzuführen und alle illegal festgehaltenen Personen, einschließlich der Krimtataren, Zivilisten und politischen Gefangenen, freizulassen.

Das Dokument erwähnt auch die Warnung des UN-Generalsekretärs über eine mögliche Aufnahme Russlands in die sogenannte „Liste der Schande“ für Verbrechen sexueller Gewalt im Zusammenhang mit dem Krieg. Es wird festgestellt, dass Russland bereits seit drei Jahren auf der Liste der „schlimmsten Übeltäter“ wegen der Tötungen und Verstümmelungen ukrainischer Kinder steht sowie wegen der Angriffe auf Bildungseinrichtungen und medizinische Einrichtungen.

Zudem wird das systematische Ausweichen der russischen Behörden verurteilt, Informationen über das Schicksal und den Aufenthaltsort von entführten oder gefangenen Ukrainern bereitzustellen, und es wird die Forderung erhoben, diese Informationen unverzüglich offenzulegen.

Die Resolution der UN-Generalversammlung zu den Menschenrechten in der Krim wird seit 2016 jährlich verabschiedet und seit 2023 umfasst sie alle vorübergehend besetzten Gebiete der Ukraine.

Angesichts neuer Beweise für Kriegsverbrechen der RF berichtete die stellvertretende Außenministerin der Ukraine über den grauenhaften Tod von zwei 16-jährigen Teenagern aus dem vorübergehend besetzten Melitopol.

Diese Resolution bezeugt die unerschütterliche Unterstützung der internationalen Gemeinschaft in der Frage des Schutzes der Menschenrechte in der Ukraine. Das Dokument hebt die Wichtigkeit internationaler Ermittlungen zu den Verbrechen hervor, die in den besetzten Gebieten begangen werden, und erkennt die kritische Rolle an, die das System des internationalen Rechts in der Gewährleistung der Sicherheit der Bürger spielt. Die Länder, die die Resolution unterstützt haben, haben einmal mehr ihre Solidarität mit der Ukraine in dieser schwierigen Zeit bekräftigt.


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