Ukrainischer Ex-Geheimdienstchef enthüllt: Russische Armee leidet unter hohen Verlusten und scheitert bei Pokrowsk.

Ukrainischer Ex-Geheimdienstchef enthüllt: Russische Armee leidet unter hohen Verlusten und scheitert bei Pokrowsk
Ukrainischer Ex-Geheimdienstchef enthüllt: Russische Armee leidet unter hohen Verlusten und scheitert bei Pokrowsk

Analyse von Mykola Malomusch: Lage an der Front

Nach Angaben von UATV: Im Interview mit dem Fernsehsender FREEДOM äußerte sich der ukrainische Armeegeneral Mykola Malomusch zu den Schwierigkeiten der russischen Streitkräfte. Dabei thematisierte er insbesondere die Bildung von Reserven und das Scheitern von Offensivoperationen. Gleichzeitig hob er die Erfolge der ukrainischen Seite bei der Stabilisierung der Frontlinie und der Durchführung von Gegenangriffen hervor.

Am 22. März 2023 gab Malomusch, der von 2005 bis 2010 den ukrainischen Auslandsgeheimdienst leitete, eine detaillierte Einschätzung der militärischen Lage. Laut dem General plante Russland die Einnahme der Städte Pokrowsk und Myrnohrad, konnte diese Ziele jedoch nicht verwirklichen. Die russische Führung hatte offenbar auf eine schnelle Eroberung gesetzt, um von dort aus weiter in Richtung Kostjantyniwka vorzurücken.

„Es wurde angenommen, dass das Angriffspotential an den Frontabschnitten Pokrowsk und Myrnohrad ausreichen würde, um diese Städte einzunehmen und anschließend auf Kostjantyniwka vorzustoßen.“

Mykola Malomusch

Lage im Raum Saporischschja

Im Abschnitt Saporischschja versuchte Russland nach Angaben Malomuschs, eine Gruppierung von bis zu 100.000 Soldaten zusammenzuziehen. Er betonte: „Der Feind versuchte, eine starke Gruppierung von bis zu 100.000 Mann im Raum Saporischschja zu formieren.“ Allerdings würden täglich etwa tausend russische Soldaten getötet oder verwundet, was die Aufstellung dieser Verbände erheblich erschwere.

„Das ist nicht nur ein Schlag gegen die Mannstärke, sondern auch gegen die Moral der Truppe.“

Mykola Malomusch

Russland hat zudem angekündigt, im Jahr 2025 über 400.000 weitere Männer einzuberufen. Malomusch bestätigte, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte die Front nicht nur stabilisiert, sondern auch aktive Gegenoffensiven eingeleitet hätten:

  • Die ukrainischen Streitkräfte haben die Frontlinie gefestigt.
  • Sie führen derzeit Gegenangriffe durch.

Die Lage an der Front bleibt demnach angespannt, doch die ukrainischen Einheiten beweisen weiterhin ihre Schlagkraft im Kampf gegen den Aggressor. Die Aussagen von Mykola Malomusch unterstreichen, mit welchem Aufwand Russland den Konflikt fortführen will. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit und der ambitionierten Pläne des Gegners zeigen die ukrainischen Truppen jedoch bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und operative Flexibilität, was auf ihre Entschlossenheit zu einem langen Abnutzungskampf hindeutet. Diese Entwicklung wird die regionale Stabilität und Sicherheit auch in den kommenden Monaten maßgeblich prägen.


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