Ein Auto rammt die Tore des russischen Konsulats in Sydney: Einzelheiten des Vorfalls.

Ein Auto rammt die Tore des russischen Konsulats in Sydney: Einzelheiten des Vorfalls
Ein Auto rammt die Tore des russischen Konsulats in Sydney: Einzelheiten des Vorfalls

Nach Angaben von inkorr.com: In Sydney, in der Nähe des Generalkonsulats der Russischen Föderation, fuhr ein Auto durch die Tore der diplomatischen Vertretung, berichtet ABC News.

Vorfall im Konsulat

Laut dem Bericht kam ein 39-jähriger Mann in einem weißen Geländewagen gegen 8:00 Uhr zum Konsulat.

Zeugen berichteten, dass der Fahrer anscheinend über den Zaun geklettert, das Konsulat betreten und dann zu seinem Auto zurückgekehrt sei.

Die Polizei von New South Wales versuchte, den Mann zu stoppen, aber er rammt die Tore und weigerte sich, das Auto zu verlassen.

Verletzungen während des Vorfalls

Durch den Vorfall wurde die Windschutzscheibe des Fahrzeugs beschädigt, und ein 22-jähriger Polizist sowie ein 25-jähriger Mann erlitten Verletzungen und erhielten am Ort der Geschehnisse medizinische Hilfe.

Um zum Auto zu gelangen, setzten die Beamten spezielle Werkzeuge ein. Zeugen hörten die Polizeibefehle an den Fahrer: 'Steigen Sie sofort aus dem Auto aus' und 'Legen Sie sich auf den Boden', aber der Mann reagierte nicht.

'Ich ging hinaus und sah einen Polizisten mit einer Glock-Pistole, der sie auf den Mann im Auto richtete und ihn aufforderte, auszusteigen. Er ist nicht [aus dem Fahrzeug gestiegen], sondern rammte die Tore, fuhr auf das Gelände und hielt erneut an', sagte ein Anwohner.

Festnahme des Täters

Die australische Bundespolizei setzte ein Team für diplomatischen Schutz ein, um bei der Festnahme des Täters zu helfen. Der Mann wurde zur Polizeistation Surry Hills gebracht.

Dem Mann wurden mehrere Anklagen, unter anderem wegen Eindringens in ein umzäuntes Gebiet ohne rechtmäßigen Grund, des Einsatzes von Klingenwaffen zur Behinderung polizeilicher Ermittlungen und des Besitzes eines Messers an einem öffentlichen Ort, gemacht. Das Fahrzeug wurde vom Gelände des Konsulats abgeschleppt.

'Es besteht derzeit keine Bedrohung für das Konsulat oder die lokale Gemeinde', erklärte die Polizei. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der Sicherheit diplomatischer Missionen in einer angespannten globalen Situation. Die Polizei versichert, dass die Situation derzeit unter Kontrolle ist und die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden fortgesetzt werden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.


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