Deutschland bereitet sich auf tausend Verletzte pro Tag vor: Wie die NATO sich auf den Krieg mit Russland vorbereitet.

Deutschland bereitet sich auf tausend Verletzte pro Tag vor: Wie die NATO sich auf den Krieg mit Russland vorbereitet
Deutschland bereitet sich auf tausend Verletzte pro Tag vor: Wie die NATO sich auf den Krieg mit Russland vorbereitet

Deutschlands Vorbereitung auf einen möglichen Konflikt

Nach Angaben von The Sun: Die deutsche Armee bereitet sich auf die Möglichkeit vor, täglich 1.000 verletzte Soldaten zu behandeln, angesichts der Wahrscheinlichkeit eines Konflikts zwischen der NATO und Russland.

Die Pläne Berlins deuten auf mögliche großflächige Zerstörungen hin, die aus einem solchen Konflikt in Europa resultieren könnten.

AP Reuters

Der Kreml bestreitet, Krieg gegen westliche Länder führen zu wollen. Jüngste Luftraumverletzungen der NATO durch russische Flugzeuge haben jedoch Besorgnis über Putins Absichten gegenüber den NATO-Ländern ausgelöst.

Seit der brutalen Invasion Russlands in der Ukraine im Jahr 2022 sind westliche Länder gezwungen, die Möglichkeit eines großen Krieges auf dem europäischen Kontinent zu berücksichtigen. Dies hat Militärführer veranlasst, vor möglichen menschlichen Verlusten zu warnen, falls Moskau beschließt, die Allianz anzugreifen.

Der Generalarzt Deutschlands, Ralph Hoffmann, sagte in einem Gespräch mit Reuters, dass die genaue Zahl der Verletzten von der Intensität der Kämpfe abhängen werde.

„Realistisch betrachtet sprechen wir von etwa 1.000 verletzten Soldaten pro Tag.“

Berlin ist nicht das einzige Land, das seine Pläne für den Fall massiver Verluste verstärkt. Auch Frankreich hat seine Krankenhäuser auf militärische Aktivitäten vorbereitet und die Gesundheitsleiter angewiesen, sich bis März 2026 auf eine erhebliche Beteiligung vorzubereiten.

Angesichts der erwarteten großen Zahl an verletzten Soldaten hat Paris Anweisungen zur Integration von ‚spezifischen Verteidigungsbedürfnissen‘ in seine Pläne gegeben. Französische Krankenhäuser müssen bereit sein, nicht nur ihre eigenen Verletzten, sondern auch die verletzten NATO-Verbündeten aufzunehmen.

Hoffmann wies auch darauf hin, dass Deutschland die Erfahrungen aus dem Ukraine-Konflikt berücksichtigen sollte, um die medizinischen Vorbereitungsansätze auf dem Schlachtfeld anzupassen.

„Die Ukrainer haben oft nicht die Möglichkeit, ihre Verletzten schnell zu evakuieren, da Drohnen über ihren Köpfen fliegen.“

Er bestand darauf, dass flexible Transportmöglichkeiten für die Evakuierung von Verletzten erforderlich seien, wie zum Beispiel die Nutzung von ‚Sanitätszügen‘, wie es in der Ukraine der Fall war.

Reuters

General Carsten Breuer, Chef der Verteidigung Deutschlands, gab eine ernsthafte Warnung über die mögliche Geschwindigkeit eines russischen Angriffs ab.

Er sagte:

„Die Produktion militärischer Ausrüstung in Russland stellt eine sehr ernsthafte Bedrohung dar, die bereits 2029 Realität werden könnte.“

Er deutete auch an, dass die Vorbereitungen ohne Verzögerung erfolgen müssen. Großbritannien geht ebenfalls aktiv vor und erneuert alte Pläne zum Schutz vor russischer Aggression.

„Großbritannien steht wirklich unter dem Beschuss von Putins Spott, und es ist ganz möglich, dass wir die ersten unter dem Angriff sein werden.“

Ein Angriff auf ein NATO-Land würde eine gemeinsame Reaktion aller anderen Staaten der Allianz zur Folge haben. In letzter Zeit haben sich die Bedenken hinsichtlich einer möglichen Konfrontation mit Russland durch das Eindringen russischer Flugzeuge in den Luftraum der NATO erhöht.

Russische MiG-31-Abfangjäger sind kürzlich in den Luftraum Estland eingedrungen, was westliche Abfangjäger zur Begleitung gezwungen hat. Auch die Aktivität von Drohnen, die in den Luftraum Polens und Rumäniens eindringen, wird beobachtet.

Reuters

So bleibt die regionale Spannungslage in Europa weiterhin angespannt. Warnungen militärischer Führer über mögliche Konflikte treiben die NATO-Länder dazu, ihre Bereitschaft zu erhöhen, um im Falle einer Bedrohung gerüstet zu sein. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation und die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit jedes einzelnen Staates der Allianz.


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